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NFL Street

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 Spiel-Infos: NFL Street
NFL Street Boxart Name: NFL Street (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 30. Januar 2004
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
Dolby Pro Logic II
Ahh, American Football, welch schöne US-amerikanische Tradition. Ein Haufen bulliger Raufbolde steht sich auf einem mit Linien versehenen Feld, umringt von zigtausenden frenetisch jubelnden Zuschauern auf den Rängen, gegenüber, während ein Wichtigtuer namens „Quarterback“ irgendwelche unverständlichen Anweisungen brüllt und auf einmal ist auf dem Rasen die Hölle los. Was für den Unkundigen wie ein unkoordinierter Raufhandel anmutet, ist, man mag es nicht für möglich halten, in Wirklichkeit ein höchst taktisches Spiel, bei dem es nicht nur auf rohe Gewalt, sondern auch auf gute Übersicht, Täuschung des Gegners und geschickt ausgewählte Spielzüge ankommt. Mit NFL Street bereichert uns EA Sports nach Titeln wie NBA Street und NBA Street Vol. 2 um einen weiteren Ableger der „EA Big“ Reihe. Obwohl es sich um kein reines Funsport Spiel handelt, geht’s hier nicht ganz so bierernst zur Sache, wie bei anderen Vertretern des Genres, was nicht heißen soll, dass man sich nicht auf eine Menge blauer Flecken gefasst machen muß. Eisbeutel bereithalten.

Think Big
Wie eingangs erwähnt, trägt NFL Street viele Züge eines Funsport Spiels, nichtsdestotrotz folgt es im Großen und Ganzen den allgemeinen Football Regeln und ist somit auch kein reiner Funsport Titel wie z.B. Sega Soccer Slam. Ausgeflippte Spielelemente wurden geschickt in ein Madden-typisches Gameplay eingeflochten. Einige wesentliche Änderungen fallen auf den ersten Blick ins Auge: Die Spiele finden nicht in gigantischen Footballstadien, sondern bei eher ungezwungener Freizeitatmosphäre auf kleineren Spielfeldern auf dem Rasen, am Strand oder z.B. in einem Hinterhof statt. Eine Mannschaft umfasst bloß 7 Spieler, diese sind nicht (wie im Profisport üblich) zu behelmten Michelinmännchen ausgestopft, sondern treten in durchaus legerer Freizeitkleidung (wahlweise mit Baseballkappe, Shorts und Ähnlichem) auf.

Legt man jedoch los, darf zur Kenntnis genommen werden, dass man doch ein „echtes“ Footballspiel vor sich hat. Die Auswahl an Spielzügen ist vielleicht nicht ganz so komplex wie bei „anspruchsvolleren“ Genrevertretern, aber dennoch ausreichend. Hat man seinen Spielzug gewählt, geht’s ans Eingemachte. Je nachdem, ob man sich für ein Lauf- oder Passspiel entscheidet, stoben die Spieler auseinander, blockieren den Gegner, laufen sich frei und warten auf die Aktion ihres Spielmachers. Die Steuerung ist zweckdienlich belegt: Auf Knopfdruck wird der Ball an den entsprechenden Spieler weitergegeben, entscheidet man sich für einen Lauf, darf man durch Sprints, Rempler und tänzelnden Ausweichbewegungen die gegnerische Verteidigung zu Verzweiflung bringen. Stück für Stück arbeitet man sich der gegnerischen Endzone entgegen, um den begehrten Touchdown zu vollführen, wenn notwendig mit einem halsbrecherischen Hechtsprung.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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