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Need for Speed Underground

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Alle Kurse finden sich in derselben Stadt und sind im Grunde immer Variationen bzw. Kombinationen der verschiedenen Streckenabschnitte. Exkurse wie eine Spritztour durch einen Wald, ein Ausflug über eine Baustelle oder eine Abkürzung durch einen U-Bahnschacht bieten etwas Abwechslung vom sonstigen urbanen Einerlei. Jede der Streckenvarianten darf und muß übrigens auch rückwärts befahren werden

Dragster or Drifter?
Alternativ dazu finden sich im Underground Modus Drag und Drift Events. Im ersteren startet ihr auf gerader Strecke ein Beschleunigungsrennen in der Egoperspektive, manuelle Gangschaltung ist obligatorisch. Hier kommt’s primär drauf an, am Start möglichst gut wegzukommen, und durch gutes Timing beim Schalten der Konkurrenz davonzuziehen. Dabei fährt der Wagen quasi „auf Schienen“ , bei leichtem Einlenken mit dem Analogstick oder Digipad wechselt euer Wagen automatisch die Spur. Dies ist auch notwendig, zumal sich mitunter auch andere Verkehrsteilnehmer auf der Straße befinden. Kommt euch dann auch noch einer entgegen, stehen eure Chance schlecht, den Durchgang heil zu überstehen. Bei 200 Sachen (und mehr) braucht man schon Wahnsinnsreflexe, um sich da noch aus der Affäre ziehen zu können. Im Drift Modus geht es weitaus geruhsamer zur Sache. Auf einem eigens präparierten Parcours muß der Spieler durch extralange Drifts kräftig Style Points scheffeln, wem das gelingt ohne die Streckenabgrenzung zu touchieren, dem ist der Erfolg gesichert. Gefühlvoller Einsatz von Gas, Handbremse und Lenkung sind unerläßlich.

Aber bitte mit Stil
Wie in allen Gesellschaftschichten ist auch in der Welt der Untergrundrennen Image (fast) alles. Um neue Wagen, Tuningmöglichkeiten etc. freispielen zu können, wollen Stylepoints gesammelt werden. Dazu müsst ihr in den Rennen mutige Manöver durchführen. Ausgiebiges Driften, knappes Überholen oder Vorbeifahren am Gegenverkehr vermehrt den Stylepunktezähler ebenso, wie im Windschatten des Kontrahenten zu fahren oder weite Sprünge. Mehr Stylepoints gibt’s, wenn ihr euch schon einen Namen in der Szene gemacht habt. Der Ruf des Spielers steigt (no na) durch gehöriges Tunen und optisches Aufmotzen eures Rennwagens. Bis zu fünf Sterne symbolisieren euren Bekanntheitsgrad, wer sich gehörig Respekt verschafft, wird mit einem Bonus an Stylepunkten belohnt, was wiederum Voraussetzung dafür ist, Zugriff auf alle Goodies zu erlangen, die der Shop so zu bieten hat. Womit wir beim nächsten Thema wären.

Das beste Stück des Mannes
Einer der Hauptanreize des Spiels dürfte die Tuningoption sein. Wer die Leistung seines Vierräders optimieren, und die Kutsche zum veritablen Blickfang für die Girlz umgestalten will, ist in der Werkstatt gerade richtig.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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Leserwertung:
7.1