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Need for Speed Underground

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 Spiel-Infos: Need for Speed Underground
Need for Speed Underground Boxart Name: Need for Speed Underground (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 21. November 2003
Genre: Racer
Spieler: 1-2
Features:
60Hz, Dolby Pro Logic 2, THX
Need for Speed, ein klingender Name, der Rennspielfreunden schon seit einigen Jährchen ein Lächeln auf die Lippen zaubert, führt den Spieler in seinem neuesten Ableger in die nächtlich - neonbeleuchteten Straßen einer amerikanischen Großstadt. Wie im Kinofilm „The Fast and the Furious“ werden nachts illegale Straßenrennen ausgetragen. Lebensmüde, Halbstarke und Vorstadtproleten duellieren sich in haarsträubenden Straßenjagden um die Krone des coolsten und verwegensten Rennfahrers im Untergrund. Klar, in der Szene Fuß zu fassen ist schwer, aber gerade dieses haarsträubende Unterfangen ist Hauptziel des Spiels. Bleifuß verpflichtet.

Karriere im Untergrund
Das Herzstück des Spiels bildet der Underground Modus. Geschmalzene 111 Events muß der Spieler bestehen, ein steiniger Weg vom Greenhorn zum berühmt-berüchtigten Profiracer. Anfangs stehen bloß mäßig beeindruckende Schlitten zur Auswahl. Fahrzeuge, Strecken und sämtliche Tuningmöglichkeiten müssen erst Stück für Stück freigespielt werden. Da ist es fast selbstverständlich, dass nur ein Sieg zählt. Wer eines der Events auch nur auf Platz zwei beendet, darf zurück an den Start. Kurze FMVs und deutsche Sprachausgabe stimmen auf einen mäßig geruhsame Nacht ein, die rudimentäre Story wird mit starken Sprüchen der Gang und den gängigen Klischees abgesteckt. Tja, selbst Schuld wer sich ein derart zwielichtige Milieus begibt.

Vor jedem Event darf der Spieler einen von drei Schwierigkeitsgraden wählen, je nach Leistung ist auch das Preisgeld höher. Die Herausforderungen gestalten sich recht variantenreich. Meist fährt man gegen drei Kontrahenten über drei Runden, die Regeln sind simpel: Wer als erster durchs Ziel fährt, darf im Spiel vorrücken. In einer Abwandlung des herkömmlichen Rennmodus scheidet jeweils der letzte, der eine Runde beendet, aus. Streckensprints von A nach B sind ebenso vorgesehen wie bloße Zeitrennen ohne Gegner, oder Rennen über bis zu sechs Runden für die ganz Ausdauernden unter euch. Die Wettbewerbe präsentieren sich recht arcade-typisch, mittels Einsatz der Handbremse darf gedriftet werden. Angesichts der grellen Umgebungsbeleuchtung fällt es mitunter schwer, den Blick auf der Straße zu halten, was jedoch unumgänglich ist um heil ins Ziel zu kommen. Hindernisse, wie die trotz der späten Stunde sporadisch auftretenden anderen Verkehrsteilnehmer, laden zu einem zünftigen Crash ein. Auch wenn dieser nicht so fatale Auswirkungen hat wie im richtigen Leben, ein paar verlorene Sekunden werden von der Konkurrenz gnadenlos ausgenützt. Weniger massive Bremsklötze wie Verkehrszeichen dürfen rücksichtslos umgefahren werden. Die Stecken sind verzweigt und bieten für den Ortskundigen die Möglichkeit zur Abkürzung.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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Leserwertung:
7.1