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Need for Speed Underground 2

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Das kenn ich doch irgendwoher...
Die Strecken in Underground 2 kommen durch Grenzen in Bayview zustande. So ergeben sich mit der Zeit viele verschiedene Variationen und somit Kurse. Das ist nach einiger Zeit jedoch leicht demotivierend, weil besondere Streckenüberraschungen nicht auf euch warten: Irgendwie habt ihr doch alles schonmal irgendwo gesehen... Die freigeschalteten Streckenvariationen werden immerhin gespeichert und stehen dann unter anderem im Mehrspieler-Modus zur Verfügung, der spielerisch auf großen Fernsehern sicherlich Spaß macht, technisch jedoch noch schlechter läuft als der Einzelspieler-Modus. Mehr dazu weiter unten im entsprechenden Abschnitt.

Pimp my Schlitten

Mit dem gewonnen Geld tunt ihr euren Wagen nicht nur technisch, sondern auch optisch auf: Vinyls, Decals und Spinners warten nur darauf, von euch gekauft zu werden und die Bewertung eures Autos in die Höhe treiben zu lassen. So ziemlich jede Ecke kann man verändern und bekleben, hinzufügen und entfernen: Fensterscheiben, Heck- und Dachspoiler, Außenspiegel, Bremsen, Motor und was sich sonst noch so am und im Auto befindet. Etwas ungeschickt ist aber die Tatsache, dass es verschiedene Shops gibt: Karosserie, Spezialteile, Lack und Dekor und Tuning – nervenaufreibende Fahrten durch die vollen Straßen Bayviews stehen somit auf dem Programm. Ein mitunter nerviges Unterfangen, das nur durch ein schnelleres Gefährt etwas angenehmer wird: Schaltet im Laufe der Zeit Autos von vielen namhaften Herstellern frei. Ford, Toyota, Peugeot, Mazda, Mitsubishi und viele mehr warten darauf, auf den Straßen von Bayview für Aufregung zu sorgen.
Die Steuerung der virtuellen Raser gestaltet sich dabei sehr Arcade-lastig. So was wie realistisches Fahrverhalten war sowieso nie der Anspruch der Need-for-Speed-Serie gewesen. Selbst Anfänger sollten mit den Kontrollen schnell klarkommen: Sogar nach heftigsten Unfällen fährt euer Auto so weiter, als wäre nichts geschehen.

Leuchtreklame
Es leuchtet. Überall leuchtet es. Links, rechts, unten – nur oben nicht. Kein Wunder, fährt man doch bei Underground 2 wie beim Vorgänger nur nachts auf beleuchtete und aufgrund von manchmal aufkommenden Regen nasse und somit die Umgebung spiegelnde Strecken. Das zeigte im ersten Teil seine Wirkung, ist aber in Teil zwei leicht nervig: Die Grafik der Cube-Version hinkt den anderen beiden Konsolen deutlich hinterher, die Umgebung wirkt recht schwammig und die Ruckeleinlagen zeugen auch von technischer Unausgereiftheit.
Die Musik bietet in diesem Need-for-Speed-Ableger hingegen mehr Abwechslung: Von Hip Hop bis Techno ist so ziemlich alles mit mindestens einem Track vertreten.
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Leserwertung:
6.5