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Need for Speed Underground 2

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 Spiel-Infos: Need for Speed Underground 2
Need for Speed Underground 2 Boxart Name: Need for Speed Underground 2 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 18. November 2004
Genre: Racer
Spieler: 1-2
Features:
Dolby Pro Logic II, 60 Hz
Es gibt bestimmte Umstände, die ändern sich nie. Zum Beispiel Electronic Arts Ausbeute der eigenen Spiele: Need for Speed Underground 2 muss als Nachfolger des ersten Teils ein schweres Erbe antreten, war der Erstling doch erfolgreicher als man angenommen hatte. EAs „Wir bauen im nächsten Teil eine frei konfigurierbare Steuerung“-Politik scheint sich auch geändert zu haben, kommt Underground 2 doch tatsächlich (fast) runderneuert daher: neue Renn-Modi, mehr Tuning-Möglichkeiten und eine frei befahrbare Stadt, in der man im GTA-Stil nach Aufträgen Ausschau hält und natürlich Rennen fährt. Nun stellt sich natürlich nur eine obligatorische Frage: Wie gut ist das Spiel jetzt wirklich?

Vom Tellerwäscher zum Autowäscher
Wichtigste Neuerung stellt der Karriere-Modus dar. Als Totalversager steigt ihr in das Spiel ein und düst im Laufe der Zeit die Karriereleiter hinauf, um euren Ruf in der Underground-Szene zu steigern und euer zu Beginn noch billig anmutendes Auto in einen getunten Proletenschlitten zu verwandeln. Dabei wählt ihr nicht von einem Hauptmenü aus eure Rennen, sondern bewegt euch in Echtzeit in der riesigen Stadt Bayview und fahrt so von Event zu Event. Dabei dürft ihr alle Stadtteile allerdings erst im Laufe des Spiels befahren, denn nur wer fleißig die Sponsorenbedingungen erfüllt, kommt weiter und es öffnet sich – wie in GTA – einer von den fünf Stadtteilen. Das dauert mitunter seine Zeit, sodass Underground 2 ganz bestimmt nicht so schnell durchgespielt ist. Angst, die Orientierung zu verlieren, solltet ihr auch nicht haben, denn eine – ganz offensichtlich von GTA inspirierte – Mini-Karte links unten im Bild zeigt euch stets den Weg zu den Events und Shops in Bayview. Optional ist auch ein Pfeil zuschaltbar, der euch von Event zu Event manövriert.  
URL: need.more.speed.de
Die Events sind unterteilt in Rundkurse, Drags, Drifts, Street-X und Sprints. Während ihr in Drag nur perfekt Gang schalten und Spur wechseln müsst, driftet ihr in Drift elegant um die Kurven und sammelt somit fleißig Punkte. In Sprint sprintet ihr in einer Runde zum festgelegten Ziel und im Rundkurs fährt ihr…nun ja…eure Runden. Street-X (sprich: Street Cross) ist ungefähr genauso, nur um einiges kürzer und gespickt mit einer Unmenge von engen Kurven. Zu guter Letzt warten noch die spannenden Outrun-Rennen: Fordert einen Kontrahenten in Bayview heraus und baut dann einen Abstand von 300 Meter aus. Hin und wieder entdeckt ihr auf der Karte so genannte URL-Rennen. URL steht für „Underground Racing League“ und ist nichts weiter als das, was der Name schon andeutet: eine Rennliga, in der ihr gewinnen müsst, um eure Sponsoren zu überzeugen.
Das erfolgreiche Abschließen eines Events spült dann ein bisschen Kohle in eure Kassen. Je weiter ihr im Spiel vorgedrungen seid, desto mehr Knete gibt es. Neben Geld erhaltet ihr auch so genannte Rufpunkte, denn Respekt ist immer noch wichtiger als Geld...
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Leserwertung:
6.5