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Need for Speed: Most Wanted

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 Spiel-Infos: Need for Speed: Most Wanted
Need for Speed Most Wanted Boxart Name: Need for Speed: Most Wanted (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 24. November 2005
Genre: Racer
Spieler: 1-4
Features:
keine
Ein Rennspiel! Für den GameCube! "Na das kann ja was werden" würde sich ein Mancher denken. Doch weit gefehlt, denn endlich scheint uns EA nicht mit einer schlechten Individual-Umsetzung der beliebten Rennspielserie abspeisen zu wollen. War die Vorfreude bei der NDS-Version von Need for Speed Most Wanted beim Anblick der Screenshots schon im Keim erstickt, kann man hier nach Herzenslust den Bleifuss-Lifestyle im Wohnzimmer ausleben. Ob es auch bis zur Genre-Referenz auf Nintendos Würfel reicht, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Atmosphäre im Großstadtdschungel!
Das merkt man auch schon beim Intro: Halsbrecherisch jagt ihr den Cops davon und betrachtet das Ganze in actionreichen Cuts und Kamerawinkeln. Ohne Vorwarnung übernehmt ihr auch schon das Steuer und versucht instinktiv den aufgemotzten BMW M3 GTR vor eurer Nase unter Kontrolle zu halten. Irgendwie geht es doch noch gut und ihr schafft das erste Rennen.
Doch jetzt kommt der Knackpunkt der Story von Need for Speed Most Wanted: Euer zukünftiger Erzfeind Razor sabotiert euren Schlitten und ihr werdet geschnappt. Mit eurem Straßenkreuzer unterm Hintern macht Razor jetzt die "Blacklist" unsicher. Das ist sowas wie eine Rangliste unter den illegalen Straßenrennern. Schnell klettert Razor auf Platz 1. Mit eurem Wagen! Das kann wohl kein ehrgeiziger Fahrer auf sich sitzen lassen. Damit ist auch das Ziel des Karriere-Modus klar: Werdet Nummer 1 der Blacklist! Eine Aufgabe an der ihre lange zu knabbern haben werdet.

Mit wenig Kohle holt ihr euch also einen ungetunten Billigwagen und fahrt eure ersten Rennen. Dabei macht ihr euch mit der intuitiven Steuerung von Need for Speed Most Wanted vertraut, die ihr schnell verinnerlicht. Anfangs gehen die Rennen noch einfach von der Hand. Doch der Schwierigkeitsgrad zieht genauso an wie die Drehzahl eurer PS-Monster. Ihr müsst euch nun erstmal etwas Respekt verschaffen, was ihr mit Hilfe von gewonnenen Rennen und Meilensteinen schafft. Meilensteine sind Aufgaben, die mit der Stadt selbst oder den Ordnungshütern zu tun haben.
Diese wären beispielsweise ein gewisses Kopfgeld in einer Verfolgungsjagd zu kassieren, eine bestimmte Anzahl an Polizeiwagen zu berühren oder bei einer ausgesuchten Radarfalle mit hohem Tempo geblitzt zu werden. Schnell habt ihr den schwächereren Fahrern (der schwächste Kontrahent ist die #15) eine Abfuhr erteilt und könnt euch als Belohnung zwei von sechs Symbolen aussuchen, wobei drei klar definiert sind als Tuning-, Teile-, und Optik-Modifikationen, während die anderen drei euch beim alltäglichen Aufbessern eures Ansehens auf der Straße helfen. Denn wenn ihr dreimal von den Gesetzeshütern erwischt wurdet, ist euer Schlitten weg. Also ist es ratsam gleich einen ganzen Fuhrpark im Unterschlupf zu haben sowie Konfiszierungs-Karten zu besitzen, mit denen ihr eure Wagen zurückholen könnt. Daneben gibt es auch Karten, um Verstöße oder Festnahmen besser entgegen kommen zu können, sowie Geldprämien, die je nach Blacklist-Nummer steigen, und den Jackpotgewinn: Unter einem von drei Symbolen versteckt sich der Wagen eures Blacklist-Gegners. Anfangs sind sie noch recht wenig wert, später seid ihr jedoch ziemlich froh, schon vorzeitig einen vor PS nur so strotzenden Porsche 911 oder Ford Mustang unterm virtuellen Hintern zu haben.
 Autor:
Eugen Ruzickij
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.2