GameCube » Tests » N » Need for Speed: Carbon

Need for Speed: Carbon

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Partner
Neu bei Need for Speed Carbon ist der Helfer, den ihr während eines Rennens einsetzen könnt. Dabei gibt es drei verschiedene Arten von Partnern, die euch helfen. Die Blocker blocken, wie der Name schon sagt, eure Kontrahenten ab und verwicklen diese sogar in Unfälle. So habt ihr die Gelegenheit davonzuziehen und einen gemächlichen Vorsprung aufzubauen. Der Drafter hingegen verhilft euch dank seinem Windschatten zu höheren Geschwindigkeiten. Bei Abkürzungen kann euch der Scout behilflich sein. All das steht euch jedoch nur für eine begrenzte Zeitdauer zur Verfügung. Durch dieses Feature sind die Rennen jedoch teilweise um einiges leichter und stellen kaum noch eine Herausforderung dar.

Tuning
Nach erfolgreich bestrittenen Rennen bekommt ihr neue Teile für euren Wagen, die ihr dann in eurem Unterschlupf einbauen könnt. Nach und nach verbessert sich somit euer Fahrzeug. Ihr habt es selbst in der Hand wie ihr euren Wagen gestalten möchtet. Alles von höherer Geschwindigkeit, besserer Beschleunigung bis zu mehr Grip ist wieder dabei. Dabei gestaltet sich das Tunen einfacher als je zuvor. Die Zeiten in denen ihr einen Händler aufsuchen musstet sind vorbei, alles wird im Unterschlupf gemacht. Nicht nur das Innere des Autos könnt ihr aufbessern, auch auf das Äußere habt ihr Einfluss. So könnt ihr so ziemlich alles verändern, seien es neue Felgen, eine neue Motorhaube oder eine neue Lackierung, ihr habt die Qual der Wahl.

Was fürs Auge
Im Vergleich zu der PC und Xbox 360 Version zieht die GCN-Version natürlich deutlich den Kürzeren. Jedoch sieht das Spiel dennoch ganz ordentlich aus und steht den Vorgängern in Sachen Grafik in nichts nach. Ein wenig detaillierter hätte es jedoch trotzdem aussehen können. Der Soundtrack kommt auch wie gewohnt von EA mit vielen netten Tracks daher, die während der Rennen viel Laune machen.

Heisse Duelle
Ein Multiplayermodus darf beim neuesten Ableger natürlich auch nicht fehlen. So könnt ihr gegen einen Freund antreten und habt dabei die Auswahl aus sechs verschiedenen Modi. Ob ihr nun an einem ganz normalen Rundkurs fahren oder euch bei einem Drift-Duell messen wollt, bleibt euch überlassen. Während des Rennens wird der Screen dabei horizontal gesplittet.

FAZIT
Leute die die Vorgänger schon geliebt haben, werden auch nicht um Need for Speed Carbon herumkommen. Trotz dem etwas zu kurz geratenen Karrieremodus macht das Spiel wie immer mächtig Laune. Dank dem recht tiefen Schwierigkeitsgrad ist der neueste Teil auch für Neueinsteiger ideal. Das letzte Need for Speed Spiel für den GameCube sollte auf jeden Fall einen Blick wert sein.
 
Daher für Einzelspieler und im Mehrspielermodus gut
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.9