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NBA Live 2003

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 Spiel-Infos: NBA Live 2003
NBA Live 2003 Boxart Name: NBA Live 2003 (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 29. November 2002
Genre: Sport - Basketball
Spieler: 1- 4
Features:
keine

Wie Master P schon gesagt hat if you still love this game, make some noooooooiiiiiiiiiiise! We playin basketball. Man könnte meinen, EA hätte sich dieses Motto, als Leitfaden für den neuesten Sprössling der NBA Live Serie, zu Herzen genommen.

Der Ball ist rund auch im Basketball
Vermutlich wird es einige geben die sich denken, nicht schon wieder ein Update einer bekannten EA Sports Serie, diesen Zweiflern sei gleich vorweg gesagt NBA Live 2003 ist anders. Es ist wirklich interessant wie sich EA entwickelt, z.B. gehen sie mit der Fifa Serie immer mehr Richtung Simulation, mit NBA Live wollen sie anscheinend genau den entgegengesetzten Weg gehen. Weg von der Simulation, hin zu acradelastigem Gameplay. Bisher galt die Serie ja als beinharte Simulation, die selbst Profis gefordert hat, einfach mal so schnell ein paar Punkte machen oder den Gegner vernichtend zu schlagen ging im Prinzip nicht. Man musste sich intensiv mit dem Game beschäftigen und Taktiken studieren, um in der Lage zu sein einen Sieg zu erringen, ähnlich wie z.B. in NBA 2K3 von Sega. Der neueste NBA Live Teil macht beinahe eine 180° Drehung. Aber fangen wir ganz vorne an mit dem Intro, das wiedereinmal sehr stylisch ist und in Spielgrafik erstrahlt, dazu tönen aus den Boxen freshe Hip Hop Beatz von Größen wie Fabolous, DJ Clue, Busta Rhymes und Snoop Dogg um mal ein paar namentlich zu nennen. Nicht nur die Riege der Musik Künstler kann sich sehen lassen und liest sich wie das who is who des Hip Hops, natürlich hat EA auch mal wieder so ziemlich alle Lizenzen gekauft die was mit Basketball zu tun haben, selbstverständlich sind alle Spieler und Stadien der NBA vorhanden. Die Spielerdaten sind zu dem ziemlich aktuell wie es sich für ein EA Sports Game gehört.

Kontrollier das Spiel und spiel mit Style
Grafisch lässt sich das Game wie seine Vorgänger auch, nicht lumpen. Die Spieler besitzen alle einen hohen Wiedererkennungswert, und die Polygonmodelle sind detailliert modelliert. State of the art sind auch mal wieder die Animationen, unter dem Korb wird geschoben und gedrängelt, kurz darauf folgt ein spektakulärer Slam Dunk, weil es halt doch ein kleines Loch in der Defense gab. Aber nicht nur die Spieler sind gut animiert, auch die Fans grölen und rocken das Haus. Ab und zu gibt es auch mal eine eingestreute Zwischensequenzen in denen der Coach wild gestikulierend am Spielfeldrand zu sehen ist, neben ihm ein paar Spieler die ungeduldig auf ihren Einsatz warten. Ebenfalls wieder sehr Atmosphäre fördernd sind die Kommentatoren, die fast immer einen passenden Kommentar auf der Lippe haben. All diese Faktoren sorgen für eine tolle Atmosphäre und lassen richtiges B-Ball Feeling aufkommen. Durch das eher arcadelastige Gameplay hat sich auch einiges in Sachen Steuerung getan. Mit dem B-Knopf wird geworfen bzw. wenn man unter dem Korb steht gedunkt, mit A gepasst, mit X macht man einen Crossover bzw. durch gedrückt lassen der X-Taste einen Spin Move. Mit dem Y-Knopf führt man einen Alley-Oop-Pass aus. Neu ist die Freestylesteuerung. Durch diese simple aber gleichzeitig auch geniale Idee, kann man den Spielern sehr viele Aktionen entlocken, sowohl in der Defense als auch in der Offensive. Das digitale Steuerkreuz ist ebenfalls belegt so kann man z.B. einen bestimmten Spieler in Doppeldeckung nehmen.

 Autor:
Martin Vötsch
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.0