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NBA Courtside 2002

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Arcade Play - so cool wie nie
Der Season Mode erklärt sich wohl von alleine: Hier wird eine gesamte Saison gegen alle Mannschaften gespielt. Sehr viel neuer ist da schon der Arcade Modus, der, wie man bereits erahnen kann, nicht den geringsten Wert auf Realismus legt. Hier spielen drei gegen drei auf dem Dach eines Hochhauses, ohne Schiedsrichter und ohne Regeln. Selbst ein Aus gibt es nicht. Außerdem scheint die Schwerkraft weitestgehend außer Kraft gesetzt. Ständig fliegen irgendwelche Charaktere durch die Luft und hauen den bunten Ball so durch den Korb, dass man sich wundert, dass er nicht noch zusätzlich den Boden durchschlägt. Sehr hilfreich erscheint hier auch das sogenannte "Momentum Meter". Je nachdem, welche Aktion man durchgeführt hat, steigt ein kleiner Balken am oberen Rand des Bildschirmes. Für Rebounds und spektakuläre Dunks gibt es besonders viel Energie. Ist der Balken voll, sind die eigenen Spieler nicht nur stärker, treffen besser und springen höher, sondern man bekommt noch zwei zusätzliche Punkte pro Korb dazu. Fallen tut die Anzeige wieder, sobald das gegnerische Team punktet oder einem den Ball aus der Hand schnappt. Zusätzlich erscheinen hin und wieder Punkte auf dem Spielfeld. Stellt man sich mit dem Spieler, der in Ballbesitz ist, hinein und trifft von dort aus, bekommt man die jeweilige Punktzahl gutgeschrieben, die auf diesem Kreis stand. In Verbindung mit der vollen Anzeige lassen sich so bis zu acht Punkte auf einmal ergattern. Auf diese Art und Weise kann man den gesamten Spielverlauf in der letzten Minute des Spiels auf den Kopf stellen.

Allein im Split?
Wie bereits erwähnt, gibt es auch einen Drei Punkte Wettbewerb. Hier stehen die besten 3P Werfer der Liga zur Auswahl. Es wird immer im Splitscreen gegen einen anderen Spieler (wahlweise computergesteuert oder menschlicher Natur) gespielt. Um den 3 Punkte Kreis befinden fünf Stationen mit jeweils fünf Bällen. Man beginnt ganz links und arbeitet sich innerhalb einer bestimmten Zeitbegrenzung nach rechts vor. Dabei kommt es wieder mal sehr auf das Timing an. Mit einem Druck auf B schnappt sich der Spieler einen Ball und mit A wird gesprungen bzw. geworfen, wie man es aus dem Spielverlauf heraus auch kennt. Sind an einer Station fünf Bälle verworfen, läuft der Charakter von alleine zum nächsten Punkt. Diese Prozedur durchlaufen alle antretenden Spieler, doch nur die besten kommen weiter und treten nochmals auf die selbe Art gegeneinander an. Zum Ende hin bleiben nur zwei übrig und der bessere der beiden gewinnt. Dieser Modus macht sehr viel Spaß, auch wenn es sich etwas lasch anhören mag.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
5.5