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NBA Courtside 2002

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 Spiel-Infos: NBA Courtside 2002
NBA Courtside 2002 Boxart Name: NBA Courtside 2002 (US)
Entwickler: Nintendo EAD
Publisher:
Erhältlich seit: 23. Mai 2002
Genre: Sport - Basketball
Spieler: 1-4
Features:
keine

Mit NBA Courtside 1 und 2 (Teil 2 ist nie in Europa erschienen) auf dem guten alten Nintendo 64 hat Nintendo die wohl besten Basketball Games für den Cube-Vorgänger rausgebracht. Kurze Zeit nach dem Launch in den USA ist nun der dritte Teil namens NBA Courtside 2002 erschienen und stellt Left Fields letztes Projekt als 2nd Party Entwickler von Nintendo dar.

So spielt man Basketball gerne
Zwar taucht der Name "Kobe Bryant" nicht mehr im Titel des Spiels auf, aber dennoch begegnet man dem Spieler der LA Lakers wohl am meisten. Er ziert nämlich nicht nur das Cover, sondern wird auch während eines Ladevorgangs immer wieder präsentiert. An Spielmodi stehen einem das Quick Play, der Arcade- und Season Mode sowie der Skills Modus zur Verfügung. Der Skills Modus sollte der erste Menüpunkt sein, den man ansteuert, da hier neben dem 3 Punkte Contest das Trainingsfeld anwählbar ist. Dort kann man sich ohne Publikum und Gegnern die Steuerung aneignen und besondere Moves erlernen. Die Tastenbelegung ist recht einfach gehalten und geht nach wenigen Spielminuten leicht von der Hand. Drückt man den A-Button, springt der jeweilige Spieler in die Höhe. Wird der Knopf wieder losgelassen, wird geworfen bzw. geblockt. Das erfordert also ein wenig gezieltes Timing. Mit B kann man den gegnerischen Spielen den Ball aus der Hand schlagen oder passen. Sehr wichtig ist der L-Button, welcher zum Einsetzen des Adrenalins dient. Je nachdem, wie stark der digitale Schulterknopf hineingedrückt wird, so stark nimmt das Adrenalin Einfluss auf den Spieler. Eine echte Weiterentwicklung gegenüber anderen Produktionen ist das Passspiel. Dieses muss nämlich nicht mit B ausgeführt werden, sondern kann auch mithilfe des C-Sticks zum Einsatz kommen. So läuft das Spiel der Mannschaft schneller und flüssiger, was von großem Vorteil im Spiel ist. Hat man sich erst mal an diese Steuerung gewöhnt, will man den B-Button gar nicht mehr gebrauchen.

Der Quicky für zwischendurch?
Im Quick Play kann man sich nun ins Getümmel schmeißen und den Gegnern zeigen, was das Wort Basketball wirklich bedeutet. Zuvor hat man noch sämtliche Teams der NBA zur Auswahl stehen. Deutsche Fans nehmen selbstverständlich die Dallas Mavericks, denen auch Dirk Nowitzki angehört :). Auf Wunsch lässt sich nun noch die Startaufstellung den eigenen Vorstellungen anpassen und schon geht's auf den Platz. Dabei hat man sich bei Left Field redlich Mühe gegeben, die Atmosphäre eines echten NBA Spiels einzufangen. Dies fängt schon beim Kameraflug über die tobenden Zuschauer an, geht über den Einmarsch der Mannschaften und endet erst beim Schlusspfiff der letzten Viertels. Die Stadien wurden übrigens recht gut nachempfunden: Der Court ist wie in Wirklichkeit auch in den Farben der Mannschaft gehalten und stets prangt das übergroße Logo des Teams auf dem Mittelpunkt. Im Laufe eines Spiels bekommt man so ziemlich alles zu sehen, was den Spaß an Basketball ausmacht: Coole Dunks, Rebounds (welche stets mit einem Aufschrei der Spieler verbunden sind), 3 Punkte Würfe, Fouls und somit auch Freiwürfe. Diese sind sehr auf Timing abgestimmt, da der A Button genau dann gedrückt werden muss, wenn der in der oberen Ecke immer wieder neu aufblinkende Basketball einen Kreis voll ausfüllt. Negativ fällt allerdings die KI der Spieler auf. Nicht nur dass es die Gegner oft nicht für nötig halten, in größerem Maße einzugreifen, auch die eigenen Mitspieler verlassen sich mehr oder weniger ganz auf einen selbst. Zwar kann man mit Hilfe des Steuerkreuzes bestimmte Spielzüge und Verhaltensweisen befehlen, doch geht diese Funktion meist etwas im Spiel unter.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
5.5