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Naruto: Gekitou Ninja Taisen! 3

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Verwandelt er sich, wenn er eine volle Chakra-Leiste hat, füllt sich seine Lebensenergie wieder zu einem guten Teil auf und er erhält alle Moves von Kyuubi-Naruto. Während der normale Naruto wie ein Standard-Kämpfer agiert, springt Kyuubi-Naruto plötzlich meterweit, kratzt wild um sich und bewegt sich ungleich schneller.
Auch verändert sich durch die Verwandlung die Spezial-Attacke der Charaktere. Macht Sasuke in Normalform sein Shishi Reendan, startet er im Sharingan-Modus eine viel stärkere Chidori-Attacke.
Der Einsatz von Chakra macht Naruto Gekitou Ninja Taisen also erst zu dem aussergewöhnlichen Spiel, das es ist. Durch Spezial-Attacken und Verwandlungen gewinnen die Kämpfe an Spannung, und scheinbar entschiedene Konfrontationen nehmen ganz plötzlich eine dramatische Wende.

Der Serie (fast) wie aus dem Gesicht geschnitten
Die Grafik von Naruto 3 ist, wie schon die der beiden Vorgänger, perfekt. Perfekt geeignet für ein Spiel zu einem Anime, denn das im Spiel verwendete Cel-Shading lässt die Figuren äußerst Anime-getreu wirken. Die tollen Animationen tra gen ihr Übriges zur optisch tollen Präsentation bei. Auch die liebevoll gestalteten Arenen, die allesamt Schauplätzen aus dem Anime nachgebildet wurden, machen einen guten Eindruck, sind aber, im Gegensatz zu den Spielfiguren, in normalem 3D. Die Technik im Allgemeinen ist hervorragend, einzig im Shadow-Battle-Modus ruckelt das Spiel ab einer gewissen Gegnerzahl doch heftig, was aber dennoch spielbar bleibt.
Weniger gut ist hingegen der Sound des Spiels. Schlecht ist die Musikuntermalung keinesfalls, so hat jedes Level sein eigenes Theme, allerdings konnte Tomy leider keine Original-Musik aus dem Anime bieten, was einem Fan der Serie doch irgendwo weh tut, da gerade das Stück „The raising fighting spirit“ JEDEM Kampf die ultimative Atmosphäre verpassen würde. Absolut hervorragend ist dann wieder die Synchro der Charaktere. Hier spricht ein jeder mit seiner originalen Anime-Stimme.
Auch ein schönes Detail, das einem nicht-Japanisch-Kundigem jedoch kaum auffallen wird, ist, dass je nachdem, wer sich in einem Kampf gegenübersteht, die zwei Figuren sich etwas anderes mitteilen.

Fernöstlicher Sprachgebrauch
Was Sprachkenntnis angeht, braucht man eigentlich keine.Um die Missionen im Story-Modus erfolgreich abschließen zu können, sollte man einfach nur den Anime kennen, dann weiß man beispielsweise, dass man Neji mit Narutos „Von-unten-aus-dem-Erdboden-Hervorschießen“-Move erledigen muss.
Wer überhaupt nicht durchblickt, der kann immer noch GameFAQs zu Rate ziehen, dort findet man garantiert eine englische Übersetzung.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
9.8