GameCube » Tests » N » Naruto: Gekitou Ninja Taisen! 3

Naruto: Gekitou Ninja Taisen! 3

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Was dich ausmacht, ist der Kampf
Der Kampf zwischen den verschiedenen Ninjas, mit ihren grundverschiedenen Attacken und Angriffsmöglichkeiten, ist das, was Naruto 3 ausmacht.
Die Steuerung der Figuren erfolgt wie in gewöhnlichen Beat'em Ups, mit dem Analog-Stick (oder Steuerkreuz) nach rechts drücken und der Charakter geht nach rechts, den Analogstick schnell rüber drücken und er läuft dabei. Nach oben drücken und er springt, zweimal nach oben drücken und die Figur macht einen Doppelsprung. Das entscheidend Andere an Naruto 3 ist das Blocksystem: Bei gewöhnlichen BEUs muss man diverse Tasten drücken, um Schläge abzuwehren. Die Naruto-BEUs hinge gen bieten eine automatische Verteidigung. Ob einem das jetzt gefällt oder nicht, ist Geschmackssache, ich für meinen Teil empfinde es als genial, weil man dadurch taktischer spielen kann und das Ganze nicht zu hektisch ausfällt. Wenn man also ruhig steht oder rückwärts geht, werden Schläge und Wurfwaffen des Gegners ohne, oder nur mit geringem, Schadens abgeblockt. Erst wenn man sich beim Angriff des Gegners vorwärts bewegt, wird man verwundbar. Im Vergleich zum zweiten Naruto-Teil wurde hierbei jedoch auch der große Schwachpunkt beseitigt: So verkamen Kämpfe in den ersten beiden Naruto-BE Us oft zu reinen Wurf-Matches, denn nur mit einem Wurf konnte man die automatische Verteidigung umgehen. In Naruto 3 nun wurde deshalb eine Art Verteidigungsschild eingeführt. Diesen sieht man, wenn man in Verteidigungsstellung getroffen wird. Anfangs blinkt dieser blau auf, später gelb, zuletzt rot. Verteidigt man weiter, wenn der Schild schon rot blinkt, bricht er recht schnell, woraufhin der Betroffene für einen Moment wehrlos wird und zusätzlich all sein Chakra verloren geht. Diese beiden Folgen machen das Blocken im 3.Teil zu einem taktischeren Kalkül.
 
Chakra gibt dir Kraft
Chakra ist so etwas wie das Mana in geläufigen Rollenspielen. Mit Hilfe des Chakras können die einzelnen Charaktere Spezial-Attacken ausführen. So kann Sasuke Uchiha durch A + vorne sein Katon Hosenka, seinen Feueratem ausführen, der solange in Betrieb gehalten werden kann, bis das Chakra verbraucht ist. Dann gibt es aber auch die wirklichen Spezial-Attacken, die durch Druck auf X oder X + unten aktiviert werden können, sobald die Chakra-Leiste voll ist. Im dritten Narutospiel hat jeder Charakter mindestens zwei Spezial-Attacken. Beispiele hierfür sind Narutos Rasengan, Sasukes Chidori oder Gaaras Sabaku Kiyu.
Ganz neu im dritten Teil sind die Verwandlungsmöglichkeiten von Naruto, Sasuke und Kakashi, dem Lehrmeister der beiden. Waren in den Vorgängern neben den normalen Versionen dieser drei Kämpfer auch noch Kyuubi-Naruto, Sharingan-Sasuke und Sharingan-Kakashi extra anwählbar im Charakter-Auswahlbildschirm, wurden sie nun zusammengelegt. Stattdessen können sie sich jetzt mitten im Kampf durch X + unten in ihre Spezial-Variante verwandeln, was dem Spiel eine unglaubliche Dynamik verleiht. So kann Naruto sich in seine Dämonen-Form verwandeln, wenn er nur noch so wenig Power hat, dass seine Lebensleiste schon rot blinkt.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
9.8