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Monopoly Party

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Auf Knopfdruck wird gewürfelt und die Figur bewegt sich um die Augenzahl auf dem Spielbrett voran. Gelangt man zu einer Strasse, die noch niemand besitzt, kann die Strasse gekauft werden. Möchte man sie nicht kaufen, wird sie zur Auktion freigegeben.
Gehört die Strasse bereits jemandem, muss man an diesen Spieler Miete zahlen. Hat man alle drei Strassen von einer Farbe, können Häuser und Hotels gebaut werden, welche die Mieteinnahmen noch einmal erhöhen.

Daneben gibt es noch die Ereignisfelder, das Losfeld, Gefängnis und andere Felder, die nicht käuflich zu erwerben sind und bestimmte Aktionen hervorrufen.
Nicht, dass das Prinzip schlecht wäre… aber auf Konsole kommt einfach kein Gefühl für das Spiel auf, man kann nicht mogeln oder mal ein paar Scheinchen unter den Tisch schieben, sodass die Leute denken, man wäre schon sehr arm… Es ist halt wieder einmal eine gewöhnliche Monopoly-Portierung mit einigen neuen Funktionen… Aber mehr kann man nicht erwarten….

Hypotheken, Handeln, Bankrott
Drückt man vor dem Würfeln die L Taste, gelangt man in ein Menü, in dem man Häuser bauen oder verkaufen, handeln oder Hypotheken aufnehmen kann.
Das Handlungsmenü ist äußerst kompliziert. Man kann hier einem Spieler einen Handel anbieten, indem man Strassen und Geld tauscht. Dann müssen beide Spieler den Handel bestätigen. Die Komplexität wird man spätestens dann feststellen, wenn man aus Versehen eine Strasse an jemanden vergibt, der am Handel eigentlich unbeteiligt sein soll.

Kann man die Höhe einer Miete nicht mehr bezahlen, muss man die Häuser verkaufen oder Hypotheken auf Strassen aufnehmen. Dies teilt einem der Sprecher natürlich mit Freuden andauernd mit…
Naja, durch Hypotheken können keine Mieten mehr von dieser Strasse eingenommen werden, d.h. es fallen wichtige Geldquellen weg.
Sollten alle Verkäufe nicht genug Geld bringen, die Miete zu zahlen, gilt man als Bankrott und aller Besitz geht an den Gegner über… Game Over!

Man kann sich sicher vorstellen, dass das im Einspielermodus seeehr öde von Statten geht. Der Computer ist einfach zu leicht zu durchschauen. Man bietet ihm einen gewissen Betrag an Geld und schon macht er alles, was man will… dumm halt.
Der Mehrspielermodus gibt das schon wesentlich mehr her, wo Verzweiflung, Gehässigkeit und Intrige mitspielen. Herrlich!

Grafik?... SOUND??
Die sind… nahezu…. nicht vorhanden! Die Grafik beschränkt sich auf das Spielbrett und einige müde animierte Figuren, die über das Quadrat schleichen.
 Autor:
Christian Leinen
Testbericht
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