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Metroid Prime

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Aber dies war nur die Spitze des Eisberges: Ihr könnt jede Pflanze und jeden Gegner scannen, um in eurer Datenbank viele Informationen zu diesen zu verzeichnen, was besonders bei den Bossgegner wichtig ist. Der erste imposante Vertreter dieser Art, erwartet euch noch auf der Station, doch sollte er euch mit etwas Timing noch keine Schwierigkeiten bereiten. Scannt ihr nun diesen könnt ihr wichtige Hinweise über seine Schwachstellen erhalten. Dadurch, dass dies euch vor allem bei den Endgegnern ungemein helfen wird, haben die Retro Studios die Zeit, die Samus HUD für das Scannen der Daten braucht verlängert – unerträgliche Momente des Wartens (ihr könnt während des Scanvorgangs keine Waffe benutzen und dürft euch auch nicht zu weit vom Objekt entfernen) sind also von den Machern gewollt und bringen noch zusätzliche Spannung in die Fights mit ein. Dann gibt es den Thermal Visor, mit dem ihr Wärmequellen wie Gegner, aber auch Dinge in den Wänden sichtbar machen könnt. Und zuletzt gibt es noch den X-Ray Visor. Mit diesem könnt ihr durch Wände blicken und Gegner wie auch andere Dinge sehen, die getarnt sind. Diese beiden Visoren findet ihr aber nicht auf der Raumstation, denn diese droht nach dem Kampf mit dem ersten Endgegner zu explodieren. Noch dazu verliert Samus durch eine kleinere Explosion bis auf dem Power Beam Metroid-typisch alle Fähigkeiten. So müsste ihr noch vor Ablauf der Zeit aus dem inneren der Raumstation herauskommen. Schafft ihr es, könnt ihr gerade noch den flüchtenden Ridley dabei zusehen, wie er in Richtung des Planeten Tallon IV fliegt. Schnell steigt Samus in ihr Schiff und folgt ihrem Nemesis.

Dinge, die man für aggressive Verhandlungen unbedingt mitnehmen sollte
Seid ihr auf Tallon IV gelandet und habt euch an der Natur und dem Regen, der auf euch niederprasselt, ergötzt, werdet ihr euch bald auf Schleusen treffen, die sich nicht öffnen lassen. Diese sind erst mit den zusätzlichen Beams aufzubekommen, die in den weiten dieses Planeten auf euch warten und natürlich nicht nur zum Schleusenöffnen zu gebrauchen sind. Da gibt es den Wave Beam. Dieser vermag es gleich drei Schüsse, die aus reinster elektrischer Energie bestehen, abzufeuern, die auch noch bis zu einer bestimmen Entfernung zielsuchend sind. Mit dem Ice Beam könnt ihr, wie der Name schon sagt, eure Gegner vereisen, wobei kleinere Monster sofort ihrem Schöpfer gegenübertreten werden. Und dann gibt es noch den Plasma Beam, mit dem ein Gegner angezündet und Eis geschmolzen werden kann. Alle Waffen können zusätzlich mit den Raketen verbunden und damit zu ganz neuen, durchschlagenden Funktionen befähig werden, das gefundene Upgrade namens Charge Combo allerdings vorausgesetzt. Zwar wirkt der Planet am Anfang noch eher ungefährlich, doch gibt es für Samus auf Tallon IV nicht nur freundlich geartete Umgebungen. Orte wie die mit Lava und Feuer übersäten, extrem heißen Höhlen von Magmoor oder gleich ganze versunkene Gebiete oder geheimnisvolle Minen, schreien geradezu nach der nötigen Ausrüstung. Und so gibt es, neben den Power Suit den ihr bereits anhabt, noch weitere Rüstungen. Da wäre zunächst einmal der Varia Suit, der vor zu heißen Temperaturen schützt und ein Betreten der Magmoor Höhlen erst richtig möglich macht. Mit dem Gravity Suit dagegen kann sich Samus unter Wasser ebenso schnell bewegen und hoch springen, als wenn sie an Land wäre. Das war es aber noch nicht, doch mehr zu verraten wäre unfair…

Rock and Roll
Zwar konntet ihr schon auf der Raumstation den Morph Ball einsetzen, doch wirklich nötig war er dort noch nicht. Dies wird er erst auf Tallon IV der Fall sein und ihr werdet die Fähigkeit auch ziemlich früh wieder zurückerhalten.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.2