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Metroid Prime

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Hier müsst ihr den B Knopf benutzen um zu springen und es muss gesagt werden, dass es wohl noch nie so angenehm war, in einer 1st Person Perspektive zu springen – selbst der Vergleich mit einem Plattformtitel würde Metroid Prime in diesem Punkt standhalten und neben dem allgemeinen Gameplay, profitieren auch die Gegnerfights ungemein davon. Mit Z könnt ihr zur besseren Orientierung eine Karte aufrufen, die wunderbar in alle Richtungen gezoomt und gedreht werden kann. Da diese aber nur den von euch besuchten Teil anzeigt, müsst ihr an ein so genanntes Terminal herantreten, welches aber erst mal gefunden werden muss und die komplette Karte eines Gebietes wird in Samus HUD System gespeichert. Mit dem C Stick wechselt ihr eure Beams, die aber natürlich auch erst gefunden werden müssen, doch dazu, genau wie zu den mit dem Steuerkreuz auswählbaren Visoren, später mehr. Die ersten Schritte dienen, wie in 1st Party Spiele von Nintendo üblich, der reinen Übung und schon nach wenigen Minuten macht die Steuerung einfach nur noch Spaß. Man merkt, dass man sich wirklich Gedanken über die perfekte Ausnutzung jedes Knopfes und jeder Taste des GameCube-Controllers gemacht hat. Retro Studios war der Überzeugung, dass sich diese einzigartige Steuerung am besten für Samus’ erstes 3D Abenteuer eignen würde. Zwar dürfte es für die zwei Stick erprobten Spieler am Anfang etwas schwierig sein Samus zu lenken, doch spätestens nach etwas mehr als 30 Minuten geht die Steuerung in Fleisch und Blut über.

Ansichten einer Heldin im Weltraumanzug
Das gesamte Spiel, mit Ausnahme der Cut Scenes und als Morph Ball, bei dem sich die Kamera hinter dem Ball folgend oder in bestimmten Räumen zur besseren Übersicht in eine festgelegte Einstellung positioniert, werdet ihr aus der Sicht von Samus und ihrem HUD sehen. Dadurch kann euch auch ständige Kontrolle aller wichtigen Informationen gewährt werden. So seht ihr oben in der linken Ecke einen kleinen Radar, auf dem ihr die Positionen eurer Feinde wahrnehmen könnt, in der Mitte seht ihr eure verbleibende Energie, die ihr durch oft versteckte Energiecontainer auch erweitern könnt. In der rechten oberen Ecke habt ihr einen kleinen Teil eurer Karte zur Verfügung, der den Raum im dem ihr euch gerade befindet und die nächst angrenzenden Räume anzeigt. Recht unten am HUD werdet ihr über eure aktuellen Raketenvorräte informiert (Missile) und darunter befindet sich die Anzeige für die gerade ausgewählte Waffe und die weiteren zur Verfügung stehenden, die durch einen Druck in die angezeigte Richtung mit dem C Stick aktiviert werden. Eine Ausnahme bildet hier der Grapple Beam, der euch an ausgesuchten Stellen mittels eines Energiestahls hin und her schwingen lässt. Dazu müsst ihr in der Nähe von geeigneten Harken an der Decke die L Taste drücken und gedrückt halten und mittels des linken Analogsticks hin und her schwingen um so z.B.  über Gefahren einfach hinweg zu schwingen.
Die Symbole am linken Bildschirmrand unten stellen die Visoren für Samus HUD dar. Es gibt insgesamt vier Visoren: Von Beginn an verfügbar ist der Combat Visor, der Standard Visor mit dem ihr meistens durch die Gegend lauft und mit dem ihr die Gegner anvisiert. Ebenfalls von Anfang an könnt ihr euren Scan Visor sehr gut gebrauchen. Mit ihm wird die Umgebung leicht vergrößert in der Bildmitte gezeigt. Ist nun etwas im Bild, aus dem Samus Daten erhalten könnte, wird dies gekennzeichnet und ihr müsst L gedrückt halten um dieses Daten herunter zu laden. So gibt es schon auf der ansonsten fast verlassenen Raumstation unzählige Inhalte von Monitoren zu scannen, um von einigen Versuchen der Space Pirates zu erfahren. Später kommen auch versteckte heiligen Prophezeiungen der Chozo hinzu, die euch Details der Story näher bringen. Ihr erfahrt also immer nur soviel, wie ihr auch bereit seid zu erforschen.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.2