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Metroid Prime

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Nun war aus dem kleinen Mädchen Samus Aran eine unglaublich talentierte Kopfgeldjägerin geworden und sie hörte, dass die Förderation diese als Soldaten suchte. So machte sie sich auf die Reise nach Zebes. Hier begann die Handlung von Metroid (NES). Am Ende gelang es Samus, die Weltraumpiraten samt den Anführern Ridley und Mother Brain zur Strecke zu bringen. Als die ganze Forschungsanlage in die Luft flog, wurden die Überlebenden der Piraten in zwei Gruppen geteilt: Die eine sollte sich sofort um den Wiederaufbau der Stationen auf Zebes kümmern, während die andere nach einem Planeten mit genügend Energieressourcen suchen sollte. Sofort wurden sie durch die starke Strahlung auf Tallon IV aufmerksam und es dauerte nicht lange und sie erkannten dass das Phazon die Ursache dafür darstellte. Sie erforschten es und erlangten erstaunliche Ergebnisse. So brachten sie ihr Schiff über den Orbit des Planeten und führten auch dort Forschungen und Experimente durch. Doch etwas ging schief und man sendete ein Notsignal. Genau dieses konnte Samus abfangen und so begibt sie sich zu der Forschungsstation der Space Pirates und Metroid Prime beginnt.

Die Steuerung einer Kopfgeldjägerin
Nach einem wunderbar stylischen Titelbildschirm und dem Erklingen des immer noch absolut genialen Hauptthemas der Metroid Serie wählt ihr einen Spielstand aus. Drei Stück werden auf einer Memory Card gespeichert und verbrauchen nur 3 Blöcke. Zudem gibt es eine Möglichkeit, euer Metroid Fusion Modul nebst euren Game Boy Advance (SP) und GameCube – Game Boy Advance Cable zu nutzen, doch dazu am Ende noch mehr.

Nachdem ihr in einem sehr schönen Intro Samus Raumschiff bei der Landung auf der Forschungsstation der Piraten beobachten durftet, könnt ihr auch sofort Bekanntschaft mit der Perspektive und der Steuerung machen. So blickt ihr aus der 1st Person Perspektive auf eure Umwelt und ein HUD (Head up Display), ein Display auf eurer Helmscheibe, auf dem alle wichtigen Anzeigeelemente wiedergegeben werden, gibt euch das Gefühl, wirklich selbst in Samus Suit zu stecken. Mit dem linken Analogstick steuert ihr Samus durch die Umgebung. Mit der R Taste könnt ihr euch umblicken und dadurch auch mit eure Waffe zielen. Gleich zu Beginn blockiert euch ein Schild den Weg, der nur durch das Anschießen von 4 Schaltern deaktiviert werden kann. Mit der L Taste könnt ihr die Zielerfassung aktivieren, die im Grunde genauso abläuft wie bei The Legend of Zelda: Ocarina of Time und seinen Nachfolgern. So bleibt euer Blick und im Endeffekt auch eure Waffe, auf einem der Schalter gerichtet und ihr könnt ihn mit eurer Waffe bearbeiten. Natürlich verhält es sich genauso bei den Gegnern, die aber auf der Raumstation noch nicht nennenswerten Ärger machen. Auch das Scannen wird dabei gleich mit trainiert, aber dazu später mehr. Mit dem A Knopf feuert ihr dann schließlich eure Waffe ab. Haltet ihr A gedrückt, lädt sich der Beam auf und schleudert einen Energieball ab. Nach einiger Zeit werdet ihr auch auf ein Hindernis stoßen, dem mit normalem Beschuss nicht beizukommen ist. Mit dem Y Knopf könnt ihr dann auf durchschlagende Raketen schalten und diese mit einem erneutem Betätigen abfeuern, die allerdings nicht in unendlicher Anzahl zur Verfügung stehen. Deswegen solltet ihr stets die Umgebung nach neuer Raketenmunition absuchen, die sich in Containern befindet oder nach dem Ableben eines eurer zahlreichen Feinde erscheint. Im Inneren der Station wird euch bald auffallen, dass die Space Pirates mehr als nur Probleme hatten und ihr werdet einige Beschädigungen registrieren müssen. So bilden mehrere abgefallene Teile der Station eine Art Treppe.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.2