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Metroid Prime

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 Spiel-Infos: Metroid Prime
Metroid Prime Boxart Name: Metroid Prime ()
Entwickler: Retro Studios
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 21. März 2003
Genre: Adventure - 1st Person
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic II, 60 Hz, GBA Link
Während fast alle Nintendo Charaktere ihren großen Auftritt in 3D schon im 64 Bit Zeitalter hinter sich hatten, allen voran natürlich Mario und Link, blieb Samus Aran, ihres Zeichen Kopfgeldjägerin und Heldin dreier Metroid Teile, lange Zeit ohne großes Comeback. Zwar gab es in der Ära des Nintendo 64 immer wieder Hinweise auf eine Rückkehr der Space Pirates Jägerin, doch blieb am Ende nur ein Auftritt in Super Smash Bros. für sie übrig. Wohl auch aus Respekt zu ihrem einstigen Miterfinder Gunpei Yokoi, der am 4. Oktober 1997 in Folge eines tragischen Verkehrsunfalls verstarb, hielt man sich über einem neuen Teil der Metroid Reihe bedeckt. Alles anders sollte es dann mit dem GameCube Zeitalter werden. So zeigte Nintendo, zur großen Freude der Fans, auf der Spaceworld 2000 einen vorgerenderten Trailer und stellte damit die lang herbeigesehnte Fortsetzung von Super Metroid (SNES) aus dem Jahre 1994 in Aussicht. Nach kurzer Zeit stellte sich zum Misstrauen der Fans heraus, dass das in Austin, Texas ansässige Entwicklerteam Retro Studios mit der Entwicklung beauftragt worden war, jedoch unter dem strengen, aber weisen Auge von Nintendo und allen voran Shigeru Miyamoto. Doch noch viel schwerer wog für die Fans, die Entscheidung, die Welt erstmals wie in einem Ego Shooter aus Samus Auge zu erblicken und zu erkunden. So warfen viele Fans dem Spiel schon vor Erscheinen vor, das Metroid Franchise verfremden zu wollen. Doch Nintendo und die Retro Studios (die inzwischen zu Nintendos 1st Party Liga gehören) hielten den Kritikern stand und so präsentierte man kurz vor Weihnachten 2002 Metroid Prime in den USA, zusammen mit dem neuen Metroid Fusion (diesmal in 2D) für den Game Boy Advance.

Es war mal vor langer Zeit, in einer weit…
Zuerst muss man die Umstände der Geschehnisse, die noch vor dem ersten Metroid (NES) aus dem Jahre 1986 spielen, kennen lernen: Die Chozo waren eine hoch entwickelte Rasse, die an den Zenit ihrer Entwicklung angekommen war. So verfielen sie zunehmend in Melancholie und zogen sich zurück, unter anderem auch auf dem Planeten Tallon IV. Doch sahen sie eine kommende Katastrophe bevor und es sollte sich bewahrheiten, als eines Tages ein gigantischer Meteorit auf Tallon IV einschlug. Noch dazu brachte dieser Meteorit ein gefährliches Element mit sich auf den Planeten, dass die Chozo Phazon nannten. Zwar versuchten die Chozo all ihr Wissen zu nutzen, um das Phazon zu erforschen und eine Lösung für seine vergiftende Wirkung zu finden, doch lief ihnen die Zeit davon und fast alle Tiere und Pflanzen starben und diejenigen die überlebten mutierten zu sprichwörtlichen Monstern. So konnten die Chozo nichts anderes tun, als den Kern des Phazon zu versiegeln und den Planeten mit unbekanntem Ziel zu verlassen. Zeit ging voran und nun machten die so genannten Space Piraten, die weiten des Alls durch ihre brutalen Raubzüge unsicher. So fielen sie auch auf dem Planeten K-2L ein und töteten fast die gesamten Bewohner, wie auch die Eltern eines Mädchens namens Samus Aran, doch in ihr erkannten die Chozo eine Kämpferin gegen das Böse und trainierten das Mädchen und versorgten es mit ihren neusten Technologien. Während dieser Zeit ereignete sich ein Überfall auf einem der Forschungsschiffe der im Jahre 2000 gegründeten Galaktischen Förderation, die eine unbekannte Lebensform namens Metroid an Bord hatte. Durch den Verdacht, dass diese unbekannte Lebensform fast alles andere Leben auf dem Planeten SR388 durch eine Art Aussaugen der Lebensenergie ausgelöscht haben sollte, waren auch die Space Pirates, die stets nach neuen Waffen forschten, sehr interessiert. Sofort nahmen die Piraten ihre Beute an sich und flüchteten auf den nächstgelegenen Planeten Zebes auf dem sie eine Forschungsstation errichteten und alles Leben töteten, darunter auch das von Chozos.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.2