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Metroid Prime 2: Echoes

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 Spiel-Infos: Metroid Prime 2: Echoes
Metroid Prime 2: Echoes Boxart Name: Metroid Prime 2: Echoes (PAL)
Entwickler: Retro Studios
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 26. November 2004
Genre: Adventure - 1st Person
Spieler: 1-4
Features:
Dolby Pro Logic II, nur 60 Hz
Nur zwei Jahren nach ihrem Erstlingswerk präsentieren die Retro Studios mit Metroid Prime 2: Echoes die Fortsetzung eines der besten Spiele der letzten Jahre. Nachdem beim Vorgänger noch Shigeru Miyamoto maßgeblich seine Finger mit im Spiel hatte, muss sich nun zeigen, ob die texanischen Design- und Programmierkünstler dem kolossalen Maßstab gewachsen sind, den sie selbst mit dem Prequel vorgegeben hatten.

In Metroid Prime vereitelte die Kopfgeldjägerin Samus Aran auf dem Planeten Tallon IV das jüngste Vorhaben ihrer Erzfeinde, den Weltraumpiraten, sich ein hochgiftiges Material namens Phazon zu Nutze zu machen. Dieses war durch einen Meteoriteneinschlag auf den Planeten gekommen und bot den Piraten die Möglichkeit, eine Armee mutierter Bestien und Superkrieger aufzustellen. Nur knapp dem Tode entkommen, vereitelte Samus die Pläne der des Weltraumabschaums und besiegte schließlich das namensgebende Metroid Prime, welches sich im Einschlagskrater des Meteoriten eingenistet hatte. Besonders fleissigen Spielern offenbarte sich nach den Credits eine kleine Sequenz, die einen im zweiten Teil wichtigen Charakter einführte, doch mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten...

Krieg der Welten

Schauplatz von Metroid Prime 2: Echoes ist der Planet Aether auf dem sich das hochgebildete Volk der friedlichen Luminoth niederließ. Aether bestand aus einer Energie, die „Licht des Aether“ genannt wurde. Um das Leben des Planeten zu verlängern und die Energie für friedliche Zwecke einzusetzen, bauten die Luminoth drei Tempel, welche die Energie des Aether durch so genannte Energieregulatoren sammelten und sie schließlich zu ihrer heiligen Stätte, dem Erhabenen Tempel, leiteten. Doch diese Goldene Zeit endete, als ein Meteor auf dem Planeten einschlug und einen Großteil dessen Äußeren für alle Zeiten zerstörte. Doch noch viel verheerender war die Tatsache, dass der Aufprall eine Art Urknall verursacht hatte, denn eine andere Dimension tat sich auf und ein zweiter Aether wurde erschaffen, in dem eine neue Art von Lebewesen entstand, die Ing. Schon bald griffen diese dunklen Gestalten durch immer wieder auftauchende Dimensionsspalten die Luminoth an, worauf diese anfingen Portale zu errichten, um selbst in die Dunkle Welt reisen zu können und gegen die Ing zu kämpfen. Wegen der giftigen Atmosphäre errichteten sie Leuchtfeuer, die eine Art schützende Kuppel um sie schloß, doch konnte keine der beiden Seiten die Oberhand gewinnen. So schufen die Luminoth ein Energietransfermodul um dem dunklen Aether die Energie zu entziehen, doch in einer Schlacht stahlen es die Ing und setzten es fortan gegen seine Schöpfer ein. So musste die drei Tempel aufgegeben werden, bis nur noch der Erhabene Tempel mit Energie erfüllt war. Sollte dieser auch fallen, würde der Aether des Lichts sterben und damit ebenso die Luminoth. In all diese Geschehnisse platzte ein Schiff der Galaktischen Förderation, das gerade eine Horde von Weltraumpiraten bis zur Oberfläche dieses seltsamen Planetens verfolgt hatte. Doch plötzlich schnitt der Kontakt zur Truppe ab und die Förderation entsandte einen Notruf an die wohl bekannteste intergalaktische Kopfgeldjägerin des Universums. Und so beginnt Samus Arans neustes Abenteuer.

Move your body
Wie schon bekannt, läuft das Spiel leider nur auf Fernsehern, die keine Probleme mit 60 Hz haben. Zwar dürfte dies wohl bei der überwiegenden Mehrzahl der Spieler kein Problem darstellen, doch war diese harsche Vorgehensweise leider das Opfer für eine rechtzeitige Veröffentlichung des Spieles vor Weihnachten 2004.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.2