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Mega Man X: Command Mission

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 Spiel-Infos: Mega Man X: Command Mission
Mega Man X Command Mission Boxart Name: Mega Man X: Command Mission (PAL)
Entwickler: Capcom
Publisher:
Erhältlich seit: 19. November 2004
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
60 Hz Modus
Fans der Serie konnten den letzten Titeln der Mega Man Reihe teilweise leider nur noch ein müdes Lächeln abgewinnen. Für viele ging es Mitte der X-Reihe langsam bergab. Nachdem Capcom sich durch Rockman.exe (Network Transmission hierzulande) etwas im Internet ausgetobt hatte, besann man sich zurück auf die X-Serie und stampfte ein hübsches kleines Rollenspiel aus dem Boden. Lest in unserem Test, ob Mega Man trotz des Genre-Wechsels endlich wieder ist, was er mal war!
Mitten rein
Das Spiel geht los und schon findet man sich mitten in einem Storyteil wieder, in dem ein zerstörtes Labor untersucht werden muss. Ihr steuert zunächst Mega Man, allerdings sind auch Zero und ein dritter Mitstreiter an eurer Seite. Innerhalb der Kuppel werdet ihr allerdings getrennt und Mega Man muss einen Teil des Labors alleine untersuchen. Auf dem Dach trifft die Truppe schließlich wieder zusammen, wo sie mit einer Bande Mavericks konfrontiert werden. Euer dritter Mitstreiter verrät euch schließlich und Zero stürzt in die Tiefe…. Soweit so gut.

Ihr selbst flüchtet auf elegante Art und Weise und wacht nach kurzer Bewusstlosigkeit bei einer Bande von Widerstandskämpfern wieder auf. Diese bitten euch, ihnen gegen eine Rebellenarmee zu helfen, um ihren Anführer zurückzubekommen... Fünf bis sechs Namen später ist die Verwirrung komplett und der Spieler erkundet die Stadt dieser Leute – bis plötzlich: Kampfbildschirm!?!?  
Das System und seine Tücken
Die Trennung von Storyabschnitten und Kampfarealen ist leider etwas unglücklich ausgefallen, da ihr nie genau wisst, ob ihr mit einem Zufallskampf rechnen müsst oder nicht. Wie in Rollenspielen der alten Schule üblich, seht ihr eure Feinde nicht herumlaufen, sondern stolpert zufällig hinein und das Spiel schaltet in einen separaten Kampfbildschirm.

Die Kämpfe laufen dabei rundenbasiert ab, wobei einige Action-Elemente hineingemischt wurden. Am unteren Bildschirmrand seht ihr die Anzeige der Reihenfolge, wann ihr angreifen dürft, bzw. wann der Gegner an der Reihe ist. Abhängig von den Befehlen, die ihr auswählt, kann sich die Reihenfolge der Anzeigen leicht verändern. Abgesehen von den typischen Angriffsbefehlen und Itemnutzungen könnt ihr auch einen verheerenden Spezialangriff starten oder spezielle Rüstungen anlegen, die eure Angriffs- und Verteidigungskraft extrem steigern. Letzteres ist ein besonders cooles Feature, hält aber nur eine gewisse Anzahl von Runden an und muss danach wieder aufgeladen werden. Für den Spezialangriff benötigt ihr Energie, die sich jede Runde ein wenig auflädt.
 Autor:
Christian Leinen
Testbericht
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Leserwertung:
8.3