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Medal of Honor: Rising Sun

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 Spiel-Infos: Medal of Honor: Rising Sun
Medal of Honor: Rising Sun Boxart Name: Medal of Honor: Rising Sun (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 28. November 2003
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
2 Discs, Dolby Pro Logic 2
"Der Krieg ist nichts Halbes, aber auch nichts Ganzes. Es ist eine Missgeburt ohne Grund und Boden. Dem Krieg fehlt seine Daseinsberechtigung – das unterscheidet ihn vom Frieden.“

Ich würde jetzt gerne davon sprechen, wie fantastisch doch die Anfangssequenz an Omaha Beach inszeniert wurde. Wie realistisch EA alles umgesetzt hat. Doch ich müsste dazu „Omaha Beach“ in Pearl Harbor und „fantastisch“ in gut ändern. Ich müsste davon reden, wie wenig mich die Anfangssequenz gejuckt hat. Wie viel besser doch „Frontline“ gewesen ist. Wie chaotisch doch Pear Harbor auf dem Bildschirm rüberkommt, wie oft man bei den ersten Versuchen das Leben lässt, weil man nicht weiß, was man tun soll.
Und irgendwann würde ich Einsicht zeigen und meinen, dass diese Art der Inszenierung perfekt ist für den Angriff der Japaner am Pearl Harbor. Es ist chaotisch, man weiß nicht, was man tun soll und vor allem, wie man gegen all die Flugzeuge und Raketen vorzugehen hat. Es ist fantastisch, Medal of Honor: Rising Sun scheint ein fantastisches Spiel zu sein.

Böses Erwachen
Als Joseph Griffin noch ruhig in seinem Bett liegt und wahrscheinlich vom Urlaub auf Waikiki träumt, reißt ihn ein ohrenbetäubender Lärm und die Bewegung der U.S.S. California, dem Schiff, auf dem er sich befindet, aus seinen Träumen. Und wüsste er nicht, dass er sterben könnte, wenn er seinen Hintern nicht bewegt, wäre er wahrscheinlich gar nicht erst aufgestanden.
Denn eigentlich ist er ja ein feiger Hund, wenn es darum geht zu erfahren, dass ein Krieg ausbricht. Und auch heute ist es nicht anders, als Griffin versucht an Deck zu kommen und auf seinem Weg dorthin tote Marines und gigantische Explosionen sieht. „Für Amerika“, denkt er sich und geht an Deck, um kurz – vielleicht zehn Sekunden – bewusst- und ahnungslos die aufgehende Sonne mit umherirrenden Flugzeugen und schreienden Kameraden vor lauter Rauch nicht sehen zu können. Hat er das Bewusstsein wiedererlangt, greift er sich ein MG und holt feindliche Flieger vom Himmel. Sollte er jedoch frühzeitig sterben, muss er von neuem anfangen – denn die meisten haben wohl den Speicherpunkt übersehen, der irgendwo auf dem Schiff versteckt ist. Anstatt euch also das Leben einfacher zu machen, wird alles schwerer, denn im Dschungel müsst ihr beispielsweise recht lange suchen, bis ihr einen Speicherpunkt gefunden habt – frustrierend!
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Leserwertung:
6.5