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Medal of Honor Frontline

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 Spiel-Infos: Medal of Honor Frontline
Medal of Honor: Frontline Boxart Name: Medal of Honor Frontline (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 06. Dezember 2002
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
keine

Es gibt Spiele, die erscheinen, ohne dass sich irgendjemand größere Gedanken darum machen müsste, ob dies richtig sei. Dann gibt es aber auch Spiele, bei denen man schon Monate vor Release weiß, dass wieder irgendjemand seine mächtige Stimme erheben wird und mit diesem Spiel den Untergang der Menschlichkeit vorhersagt. In letztere Sparte gehört leider Gottes auch Medal of Honor Frontline. Ist es richtig, den zweiten Weltkrieg nachzuspielen und dabei wohlmöglich auch noch einen gewissen Spaß zu empfinden? Diese Frage bleibt nicht ohne Grund auch in diesem Review unbeantwortet.

Auf in den Krieg!
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Lieutenant Jimmy Patterson, der bei der Rückkehr von einem Lufteinsatz von einem deutschen Flugzeug abgeschossen wird, aber überlebt. Folgend erhält er als scheinbar einzig brauchbarer Soldat unterschiedliche Aufträge, die er alleine zu erledigen hat. Getreu dem Motto "Ein logisches Videospiel ist ein schlechtes Videospiel". Das Hauptziel des Spiels ist es aber, den geheimen Düsenflieger HO-IX zu stehlen, da dieser im Krieg eine bedeutende Rolle spielen könnte.
Beginnen tut das ganze Abenteuer für den Spieler nach einem kurzen Briefing am D-Day, dem Angriff auf Omaha Beach. Was vielen im Film "Der Soldat James Ryan" die Luft anhalten ließ, wird in MOH Frontline noch intensiver, indem man nun aus den Augen von Jimmy Patterson auf den Strand stürmt, während der Kugelhagel seine Kumpanen niederreißt. Bomben gehen wenige Meter neben einem hoch, der Dreck fliegt einem ins Gesicht und Flugzeuge rasen hin und wieder über den Köpfen der Soldaten hinweg. Der erste Auftrag besteht darin, alliierten Soldaten Feuerschutz zu geben und die feindlichen Posten auszuschalten.

Verhaltensweisen im Krieg
Man fühlt sich als unerfahrener Soldat ein wenig ins kalte Wasser geworfen, denn in all dieser Hektik hat man kaum Gelegenheit, sich in Ruhe erst mal etwas mit der Steuerung anzufreunden. Diese geht aber nach einigen Spielminuten schon recht gut von der Hand. Die beiden Analogsticks dienen wie aus jedem anderen First Person Shooter bekannt dem Gehen und dem Umschauen. L und R werden zum Zielen beziehungsweise Schießen genutzt. Auch Springen und Ducken gehören zum Bewegungsrepertoire des angehenden Gewinners des Weltkrieges. Hierzu müssen Y und X gedrückt werden. Nachgeladen wird auf dem Z-Button, während A dazu dient, Türen zu öffnen oder Geschütze zu bemannen. Doch auch das Steuerkreuz bleibt nicht ungenutzt. Hiermit werden Waffen gewechselt oder die Missionsziele und Tipps eingeblendet. Eine nützliche Rolle übernimmt der B-Button. Mit diesem kann man seinem Gegner mit der Waffe eins über die Rübe ziehen, was vor allem dann nützlich ist, wenn im Gefecht keine Zeit bleibt, nachzuladen. Die Steuerung kann natürlich auf Wunsch auch konfiguriert werden.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.6