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Mario Superstar Baseball

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 Spiel-Infos: Mario Superstar Baseball
Mario Superstar Baseball Boxart Name: Mario Superstar Baseball (PAL)
Entwickler: Namco
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 11. November 2005
Genre: Sport - Baseball
Spieler: 1-4
Features:
60 Hz
Mario und Sport. Was vor einigen Jahren noch als absolute Seltenheit galt, von den heute fast unbekannten Ausflügen in diversen NES-Spielen einmal abgesehen, und mit Super Mario Kart einen zarten Anfang nahm, ist heute zu einer eigenen kleinen Reihe herangewachsen. Seitdem Camelot mit Mario Golf für das Nintendo 64 im Jahre 1999 schließlich den ersten Schritt gemacht hat, haben sich Mario und seine Crew auch mehrmals auf dem Tennisplatz ausgetobt und wie ihr sicherlich wisst, machen sie neuerdings auch den geheiligten Fußballrasen unsicher. Während vor allem die Europäer mit Mario Smash Football bedacht worden sind, kümmerte sich Namco um die Volkssportart der Amerikaner und Japaner schlechthin: Baseball. Auch dort ist der Ball natürlich rund, aber ansonsten werden nicht wenige von uns Neuland betreten. Aber: Mit Mario an der Hand kann bei Mario Superstar Baseball doch eigentlich nichts schief gehen. Oder?

Ruhe auf den hinteren Bänken!
Doch wie spielt man eigentlich Baseball? Diese Frage wird den meisten von euch auf den Nägeln brennen und weil Nintendo bedauerlicherweise fast komplett auf eine Erklärung der grundlegenden Regeln in der Anleitung von Mario Superstar Baseball oder im Spiel selbst verzichtet hat, werden wir zunächst auf eben diese eingehen. Glückliche Kenner der Materie dürfen natürlich gerne beim nächsten Abschnitt des Reviews weiter lesen.

Ein paar von euch werden sich nach dieser Lektüre teilweise an Brennball erinnert fühlen, welches man als eine sehr vereinfachte Form des Baseballspiels bezeichnen könnte. Zwei Mannschaften mit je neun Spielern befinden sich auf einem Baseballfeld. Zentrales Element ist der Kampf zwischen „Pitscher“ (Werfer) und „Batter“ (Schlagmann), die je einem der beiden Teams angehören. Der Pitscher muss nun den Ball so geschickt werfen, dass der Batter den Ball nicht mehr mit dem Schläger erwischen kann. Jedoch muss der Ball immer noch im Rahmen eines gewissen Bereiches bleiben, ansonsten gilt er als „Ball“ (Aus) und der Pitscher muss erneut den Ball werfen. Ist der Ball korrekt geworfen worden und der Batter hat ihn dennoch verfehlt, so gilt dies als „Strike“. Bei insgesamt drei Strikes muss der Batter das Feld räumen und einem anderen Teammitglied das Feld überlassen, außer wenn er der letzte Batter seiner Mannschaft für das entsprechende „Inning“ (Runde) war und die Seiten nun gewechselt werden müssen. Und dann gibt es natürlich noch den Idealfall für den Batter, wenn er den Ball tatsächlich trifft und der getroffene Ball nicht ins Aus gerät. Nun wird der Batter zum Runner und muss versuchen zu einer rettenden Base (Basis) zu rennen, von denen sich vier Stück in der Reihe auf dem Spielfeld befinden, wobei die vierte Base die eigene (Home-)Base ist, während die gegnerische Mannschaft unbedingt in den Besitz des Balles kommen muss. Gelingt ihnen dies, noch während der Runner auf dem Weg zu einer Base und damit nicht gesichert ist, dann wird der Runner aus dem Inning rausgeworfen. Deswegen muss der Runner auch immer abschätzen, wie weit er sich noch vorwagen sollte. So nehmen wir mal an, ein Runner hat es bis zur zweiten Base geschafft und ist damit gesichert. Nun wiederholt sich das Spielchen zwischen Batter und Pitscher erneut und unser Runner muss nun darauf hoffen, dass sein Teamkollege ebenfalls den Ball treffen wird, damit er, während die gegnerische Mannschaft wieder versucht den Ball schnappen zu können, weiter zur nächsten Base vorrücken kann.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
8.4