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Mario Party 4

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 Spiel-Infos: Mario Party 4
Mario Party 4 Boxart Name: Mario Party 4 (PAL)
Entwickler: Hudson Soft
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 29. November 2002
Genre: Party
Spieler: 1-4
Features:
keine
It's Party-Time! Es gibt mal wieder Anlass zur Feier im Land der bunten Wiesen und knuddeligen Figuren, denn ein bekannter Nintendo-Charakter feiert seinen Geburtstag. Zu diesem Fest sind natürlich alle herzlich eingeladen, schließlich soll es eine große, unvergessliche Party werden. Es steigt also die nun schon vierte "Mario Party" und das erste Mal kann das Konfetti dabei Gebrauch von satten 128 Bit machen.
 
Kampf um die Trophäen
Wer bereits einen der drei Vorgänger auf dem Nintendo 64 gespielt hat, der weiß, was ihn hier erwartet, denn der vierte Teil der Reihe bringt wieder relativ wenig Innovationen mit sich. Insgesamt acht bekannte Charaktere wie Donkey Kong, Peach, Yoshi, Wario und allen voran natürlich Mario stehen zur Auswahl. Für Singleplayer am interessantesten ist sicherlich der Story-Modus. Hier hat die Figur, mit der man das Spiel bestreiten will, Geburtstag und fünf Gratulanten stehen bereit. Toad, Koopa, Gumba, Shy Guy und Buu Huu haben alle ein Geschenk für das glückliche Geburtstagskind parat, doch so leicht kommt man da nicht ran. Erst muss auf der Party der Gastgeber getanzt und gespielt werden. Nur wer siegreich das jeweilige Spielbrett verlässt, bekommt sein Präsent überreicht. Dabei handelt es sich um eine Art Trophäe, die in das Zimmer des Charakters gestellt wird. Unglaublich!
 
Ob im Dschungel oder Geisterschloss...
Zwar unterscheiden sich nicht alle fünf Spielbretter grundlegend voneinander, sind aber dennoch abwechslungsreich genug gestaltet worden. Toads "Wusel-Wahnsinn" ist zum Beispiel ganz im Stile eines Freizeitparks gestaltet worden. Hier durchkreuzt eine Achterbahn das gesamte Spielfeld und nimmt auch Einfluss auf das Spielgeschehen. Gumbas Glitterwelt hingegen erzeugt ein Kasinoflair. Hier gibt es ein Roulette und zwischendurch auch des öfteren kleine Glücksspiele. Des weiteren wird man in den Dschungel gelangen, ein altes Spukgemäuer unsicher machen oder an Koopas Strand eine wilde Party feiern. Die Hintergründe sind natürlich dem Geschehen angepasst, aber doch recht zurückhaltend gestaltet worden. Für Abwechslung ist nichtsdestotrotz gesorgt.
 
Auf der Jagd nach Sternen
Die fünf unterschiedlichen Spielbretter sind aber nicht in öder Kreisform gestaltet worden, sondern bieten wie ein kleines Labyrinth viele Wege und Möglichkeiten, voranzukommen. Unterwegs muss man Münzen sammeln, um sich mit diesen Sterne zu kaufen. Dabei gibt es jeweils nur einen auf dem Brett, der, nachdem er eingesammelt wurde, seine Position per Zufall wechselt. Jedes Brett bietet viele unterschiedliche Felder, auf die man durch ganz normales Würfeln gelangt. Landet man auf einem blauen Feld, bekommt der Spieler drei Münzen auf sein Konto gutgeschrieben, bei roten Feldern wird dieselbe Zahl abgezogen. Zusätzlich gibt es jedoch auch mit Fragezeichen gekennzeichnete Ereignis-Felder. Trifft man auf ein solches, passiert ein brett-spezifisches Ereignis. Sei es eine kurze Unterhaltung mit einer Statue oder das Abtreten mehrerer Münzen an das ortsansässige Strandhotel.
 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.3