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Luigi`s Mansion

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Das raffinierte: Mit dem linken Analogstick steuert ihr Luigi, getrennt davon mit dem gelben C-Stick allerdings den Sauger. Das braucht anfangs etwas Eingewöhnungszeit, geht dann aber doch überraschend schnell sehr locker von der Hand. So ganz ohne weiteres lassen sich die Geister aber nicht einsaugen. Der gute Luigi hat daher eine Taschenlampe im Gepäck, denn Licht mögen die Geister natürlich nicht! Im Dunkeln müsst ihr euch nun also an einen Geist anschleichen, dann schnell die Taschenlampe anmachen und auf ihn richten. Der Geist erstarrt so für einen Moment, bevor er wieder verschwindet. Wenn ihr in diesem kurzen Moment flink mit dem R-Trigger den Staubsauger anschmeißt, könnt ihr das Gespenst einsaugen. Eine Zahl im transparenten Körper zeigt euch dabei den Zustand des Gegners an - erst wenn sie bei Null ist, saugt Luigi den Geist in seinen Staubsauger. Doch saugen ist nicht alles, was Luigi mit dem Poltergust anstellen kann. Im Laufe des Spiels werdet ihr mit dem L-Trigger unter anderem Wasser, Feuer und Eis spucken können. Dank des digitalen Klicks, den Nintendo den Triggern spendiert hat, könnt ihr so kurzzeitig die Kraft nochmals verstärken! Doch auch sonst ist Luigi nicht hilflos. Mit dem A-Knopf öffnet er Türen, stößt Gegenstände an um Geld zu finden (seine eigentliche Motivation für die Rettungsaktion? ;)) oder schreit lauthals nach seinem Bruder Mario! Mit B wird, wie bereits erwähnt, die Taschenlampe an- und ausgeschaltet. Durch Druck auf X, Y oder Z benutzt Luigi den sogenannten Game Boy Horror. Der Game Boy Color mit besserem Display dient euch als Radar, Inventar oder Kommunikationsdevice zum Professor - UMTS lässt grüßen! Bei soviel Aktionsmöglickeiten kann Luigi eines allerdings eine für die Mario-Serie typische Eigenschaft nicht: Springen. Entsprechend lässt sich Luigi vom Gameplay auch eher mit Survival Horror-Games wie Resident Evil vergleichen, obwohl es natürlich ungleich gewaltfreier zugeht ;)
Abwechslung pur?
Nun also auf ins Mansion und Geister einsaugen. Vier Arten von Geistern wollen dabei Luigi an seiner Rettungsaktion hindern. Relativ einfach lassen sich die normalen Geister einsaugen - das eben beschriebene Anleucht-Prozedere tut hier seine volle Wirkung. Etwas mehr Rafinesse erfordern die sogenannten Porträtgeister. Um sie zu fangen, muss Luigi erst einige knifflige Puzzles lösen. Der Lohn? - Professor Gad macht aus den Geistern per spezieller Maschine ein hübsches Bild, das man danach in der Galerie begutachten kann. Je erfolgreicher die Jagd auf den Geist, umso schöner ist dabei auch sein Bild anzusehen. Die dritte Garde sind die Bossgeister. Pro Distrikt in dem Haus wartet ein fieser Zwischenboss, der Luigi einen richtig harten Kampf bieten will. Hier sind List, Tücke und exzellente Staubsaugerbeherrschung gefragt, um die Duelle zu meistern. Letztendlich sind noch die Boos ganz wild auf einen ängstlichen Luigi. Die schon aus den alten Mariogames bekannten Geister sind völlig lichtunempfindlich und vergnügen sich entsprechend auch in den schon gelösten und erhellten Räumen. Außerdem werden sie vom Staubsauger nicht angezogen - Energie verlieren sie durch ihn aber trotzdem. Ganze 50 Stück muss Luigi auf seiner Tour durch das Haus fangen, um an einen besonderen Preis zu gelangen!
 Autor:
Thomas Fontana
Testbericht
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Leserwertung:
8.0