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Luigi`s Mansion

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Geisterkunde
Im ganzen Haus verteilt gibt es verschiedene Arten von Geistern. Einerseits wären da die normalen Geister, das eben beschriebene Anleucht-Prozedere tut hier seine volle Wirkung. Sie sind recht einfach einzufangen, trotzdem können sie in größeren Mengen doch unberechenbar werden. Dann gibt es aber noch die Gemäldegeister. Diese Geister hatte der Professor ursprünglich mal in Gemälden verewigt. Euer Ziel ist es nun diese zurück zubringen, damit Gidd sie wieder in die Galerie verbannen kann. Gegenüber den normalen Geistern wird hier schon etliches mehr abverlangt, da sie nicht immer einfach auf den Trick mit der Taschenlampe reinfallen. Die dritte Garde sind die Bossgeister. Pro Abteilung im Haus wartet ein fieser Zwischenboss, der Luigi in Grund und Boden stampfen möchte - was auch geschieht, falls man ohne List, Tücke und exzellente Staubsaugerbeherrschung an die Arbeit geht. Letztendlich wären da noch die aus alten Mario-Spielen bekannten Buu Huu-Geister. Und genau diese könnten hinter der Entführung Marios liegen. Oder war es doch Bowser oder gar Waluigi? An dieser Stelle möchten wir nicht allzu viel verraten. Jedenfalls sind die Buu Huus nicht so leicht zu fangen wie die normalen Geister. Sie sind völlig lichtunempfindlich und vergnügen sich entsprechend auch in den schon gelösten und erhellten Räumen. Ausserdem sind sie recht scheu, was heißt, dass sie sich in verschiedenen Möbelstücken verstecken. Bei der Suche nach den Buu Huus hilft euch aber euer Game Boy Horror mit dem Buu Huu-Radar. Betritt Luigi einen Raum, in dem sich ein Buu Huu befindet, ändert das Lämpchen am Game Boy Horror von blau zu gelb und beginnt zu blinken. Das Blinken wird jedoch stärker, wenn ihr euch dem Buu Huu nähert, womit dann auch die Farbe von gelb zu rot wechselt. Da hilft es des öfteren an Kommoden oder Betten zu rütteln, oder mal einen freiwilligen Frühlingsputz durch die Wohnräume zu gestatten. Ganze 50 Stück von den Buu Huus muss Luigi auf seiner Tour durch das Haus fangen, um an einen besonderen Preis zu gelangen!

So viel Spaß das Geisterjagen macht, gleichzeitig ist es auch der größte Kritikpunkt am Spiel. Denn neben ein paar Rätsel und vielen Geistern wird dem Spieler nicht allzu viel geboten. Das macht einige Stunden auch eine Menge Spass, doch dann ist das Spiel bereits vorbei. Wer auf ein umfangreiches, langes Abenteuer im Stil von Super Mario 64 wartete, wird einwenig enttäuscht und muss also doch noch auf Super Mario Sunshine warten. Einen Blick ist Luigi aber dennoch allemal wert, denn die kurze Zeit die man beim Spielen verbringt, macht sehr viel Spass!

 Autor:
Thomas Fontana
Testbericht
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Leserwertung:
8.0