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Luigi`s Mansion

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Resident Evil meets Ghostbusters
Der nette Professor überlässt nun euch den Wundersauger - der in der deutschen Version Schreckweg 08/16 und nicht wie in der amerikanischen Version Poltergust heißt - und weiterentwickelte Version eines Game Boy Color - den Game Boy Horror. Gidd schickt euch erstmals durch seinen Trainingsparcour, wo ihr erste Geister einsaugen und euch mit der Steuerung vertraut machen dürft.

Mit dem linken Analogstick steuert ihr Luigi, getrennt davon mit dem gelben C-Stick allerdings den Sauger bzw. die Taschenlampe. Das ist anfangs doch recht kompliziert und braucht etwas Eingewöhnungszeit, geht dann aber doch überraschend schnell locker von der Hand. So ganz ohne weiteres lassen sich die Geister aber nicht einsaugen. Der gute Luigi hat daher eine Taschenlampe im Gepäck, denn Licht mögen die Geister überhaupt nicht! Mit B lässt sich die Taschenlampe an und abschalten. So müsst ihr euch im Dunkeln also an einen Geist anschleichen, dann knapp vor ihm schnell die Taschenlampe anmachen und auf ihn richten. Der Geist erstarrt für einen Moment. Ihr solltet nun flink mit dem R-Trigger den Staubsauger in Gang setzen und den Geist somit einsaugen. Doch leichter gesagt als getan. Nicht jeder Geist ist gleich schwer einzusaugen. Eine Zahl im transparenten Geisterkörper zeigt euch dabei den Energiezustand des Gegners an - erst wenn sie bei Null ist, ist Luigi fähig den Geist im Staubbeutel zu verstauen. Natürlich ist der Schreckweg 08/16 zu mehr als dem fähig. So werdet ihr im Spiel auf drei Elemente stossen: Wasser, Feuer und Eis. Mit den passend gefundenen Münze werdet ihr im Stande sein, euren Sauger mit elementaren Geister zu laden und anschliessend die jeweilige Kraft auszuspucken - dafür ist der L-Trigger zuständig. So wird es möglich, beispielsweise mit Wasser eine brennende Tür zu löschen. Hier wird der neue Controller sehr gut ausgenutzt, denn drückt ihr die L oder R-Trigger stärker oder schwächer, wirkt sich das auch auf die Saug- bzw. Stosskraft eures Saugers aus. Bei komplettem Durchdruck wird gar der digitale Klicks aktiviert und ihr könnt eine geballte Ladung aus eurem Schreckweg 08/16 ausstossen. Natürlich spielt auch der grösste Button am Controller eine Rolle. So dient A als Action-Button, d.h. ihr könnt öffnet damit Türen, ruckelt an jeglichen Gegenständen, öffnet Schränke oder schreit lauthals nach Mario! Desöfteren kommen übrigens Münzen, Geldnoten oder Diamanten zum Vorschein, die ihr unbedingt einsammeln solltet - Professor Gidd wird euch früh genug darüber informieren. Erinnern wir uns zurück, neben dem Schreckweg 08/16 gab uns der Professor auch noch seinen Game Boy Horror mit. Dieser benutzt ihr mit X, Y oder Z. Mit dem X-Knopf seht ihr das geschehen aus Luigis Sicht und könnte Gegenstände untersuchen. Y zeigt euch die Karte, auf der auch eingetragen wird, welche Bereiche schon zugänglich sind oder noch verschlossen sind. Z hingegen listet die bereits eingesammelten Items auf - auch die eingefangenen Gespenster. Bei soviel Aktionsmöglickeiten kann Luigi eines allerdings eine für die Mario-Serie typische Eigenschaft nicht: Springen. Entsprechend erinnert das ganze auch eher an ein Verschnitt aus Survival-Horror Spiel à la Resident Evil und Ghostbusters.

 Autor:
Thomas Fontana
Testbericht
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Leserwertung:
8.0