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Looney Tunes: Back in Action

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 Spiel-Infos: Looney Tunes: Back in Action
Looney Tunes: Back In Action Boxart Name: Looney Tunes: Back in Action (PAL)
Entwickler: Warthog
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 30. Januar 2004
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
keine
Manchmal, ja manchmal, da ist es gut, Kind zu sein. Man lacht über alles mögliche und findet ulkige Fernsehserien mit explodierenden Schweinen, lispelnden Enten und quietschenden Mäusen ganz toll. Denn wäre man nicht etwas kindlich veranlagt, würde man auch Spiele wie „Loony Tunes: Back in Action“ nur begrenzt verstehen und der Unterhaltungsfaktor würde sich doch arg in Grenzen halten. So kommt es also, dass Spieler, die sich nicht auf ein kunterbuntes Abenteuer einlassen wollen, gleich lieber aufhören sollten weiterzulesen. Man muss sich gehen lassen, um hier Spaß haben zu können. Betretet mit mir die Warner Bros. Studios und lasst uns zusammen mit Bugs Bunny und Daffy Duck eine Menge „kindlichen Spaß“ haben...

Eine Ente mit Pechsträhne
Es ist immer wieder dasselbe: Das Glück wird einem vor der Nase weggeschnappt. Und bei Daffy „Action-Star in spe“ Duck geschieht das sogar auf eine ganz besonders erniedrigende Art und Weise. Da wird ihm doch beim Vorsprechen für eine Rolle in einem Film ein unglaublich teurer, blauer Affen-Diamant (!) gestohlen... von einem Affen. Das kann sich die Ente mit dem vorlauten Mund nicht gefallen lassen: Zusammen mit Motivationskünstler Bugs „Is’ was doc?“ Bunny macht er sich auf die Jagd nach dem Diamanten. Und hier setzt auch der Moment ein, in dem der Spieler ausschalten muss – nämlich jegliches logisches Denken. Versucht gar nicht zu ergründen, warum ein Affe einen Affen-Diamanten haben möchte oder warum eine Ente ein Action-Star sein möchte. Denn hey: Ihr seid in einem Cartoon. Hier gibt es nichts zu verstehen.

Der Diamant wird von dem Affen quer über die ganze Welt geschleppt: Von den Warner Bros. Studios nach Paris zum Louvre, von dort aus ein Abstecher in ein Casino in Las Vegas, dann ein Besuch auf eine Weltraumstation und zu guter Letzt durchforsten unsere beiden Helden einen gefährlichen Dschungel mit Fallen en masse. Ziel des Spiels ist es, mindestens 35 von 45 Affen zu fangen, um damit den letzten Spielabschnitt betreten zu können. Dreist: So ziemlich alles ist von Super Mario Sunshine geklaut – wenn auch gar nicht mal so schlecht. So macht ihr auf einer Achterbahn Jagd auf Luftballons, müsst in jeder Welt mindestens einmal einen Affen verfolgen (Mario Morgana grüßt) und vollführt Wandsprünge, um höhere Eben zu erreichen. Ein Level ist zudem fast 1:1 kopiert worden. Für Kenner: Der Level mit dem Unterwasservieh, dem die Zähne geputzt werden mussten. Ihr taucht zwar nicht hinab, aber über der Oberfläche wird euch so ziemlich alles bekannt vorkommen...
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Leserwertung:
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