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Legend of Zelda: Wind Waker

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Einen Sprungbutton gibt es nach wie vor nicht. Sobald der Protagonist über eine Kante läuft, springt er automatisch. Soweit ist eigentlich alles ziemlich traditionell geblieben, doch unser Held kann auch ein paar neue Moves. Während man einen Gegner mit der Lock-On Funktion im Visier hat, leuchtet manchmal der A-Button kurz vor einem gegnerischen Angriff auf. Dies ist für uns das Zeichen, diesen zu betätigen um dem Angriff auszuweichen und gleich noch eine Gegenattacke durchzuführen. Mit dieser neuen Funktion gestalten sich die Kämpfe viel spektakulärer, als es zuvor der Fall war, da Link schon mal mit einem Salto über die Köpfe seiner Gegner springt oder sich um sie herum rollt um danach von hinten zuzuschlagen.

Ausserdem ist auch der neuste Zelda Teil vom Stealth-Trend nicht verschont geblieben, was spätestens in der Verwunschenen Bastion deutlich wird. Es ist nun möglich, sich wie Solid Snake an Wände zu pressen, um Ecken zu schauen oder sich in Fässern zu verstecken um von den aufmerksamen Wachen nicht gesehen zu werden. Leider werden diese neuen Stealth-Elemente viel zu selten wirklich benötigt um weiter zu kommen. Hier wäre etwas mehr wünschenswert gewesen.

Die Steuerung des Bootes gestaltet sich etwas umständlich. Da es sich dabei nicht um ein Motor-, sondern Segelboot handelt, ist seine Geschwindigkeit und Fahrtrichtung vom Wind abhängig. Das Segel muss auf X, Y oder Z gesetzt werden, um es zu benutzen. Da man das Segel sonst nirgends gebrauchen kann, ist diese Lösung etwas schwierig nachvollziehbar, da das Segel doch auch automatisch auf einen Button gelegt werden könnte, während man sich im Boot befindet. Das würde dem Spieler das ständige Wechseln der Gegenstände ersparen. Neben dem Überqueren des Ozeans hat der Leuenkönig noch andere Anwendungszwecke, sofern man die nötigen Items eingesammelt hat. So können neben dem Segel auch ein Kanone und ein Kran montiert werden, der zum Bergen von Schätzen unerlässlich ist.

Befehlige den Wind
Dass der Wind im neusten Zelda Teil eine ganz besondere Rolle spielt, dürfte schon der Titel verraten. Er dient nicht nur der Navigation des Bootes, sondern kann auch bedingt vom Spieler kontrolliert werden. Zu diesem Zweck erhält unser Held vom Leuenkönig den so genannten Wind Waker, einen Taktstab, mit dem die Kontrolle des Windes über Lieder möglich wird. Dies funktioniert ähnlich wie mit der Ocarina of Time im gleichnamigen Spiel, nur wird jetzt der C-Stick dafür eingesetzt. Schon ziemlich früh im Spiel lernt ihr das Lied um die Windrichtung zu bestimmen, was für die Navigation auf hoher See unerlässlich ist. Dies ist jedoch nur eine der Anwendungsmöglichkeiten. Seid gespannt auf weitere, die im Laufe des Spiels enthüllt werden.

 Autor:
Cyril Lutz
Testbericht
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Leserwertung:
8.6