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Legend of Zelda: Wind Waker

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Wasser, soweit das Auge reicht...
Während sich der Spieler aufmacht, seine Schwester zu retten, macht er erstmals Bekanntschaft mit den unendlichen Weiten des Ozeans, der den Grossteil der Oberweltkarte bedeckt. Um sich darauf fortzubewegen und von Insel zu Insel zu fahren, wird dem Spieler natürlich ein Helfer zur Seite gestellt, der Leuenkönig. Dabei handelt es sich um ein lebendes Boot, welches unserem Helden sogar ab und zu wichtige Tipps zum weiteren Spielverlauf offenbart. Im Grunde vereint das Boot Navi, die nervige Ratgeberin aus Ocarina of Time, und Epona, Links treues Pferd aus OoT und Majora’s Mask, in sich. Aber keine Angst, so aufdringlich wie Navi ist das Boot bei weitem nicht. Diesen Helfer hat unser Held auch bitter nötig, denn die Oberweltkarte ist knapp 50 mal so gross wie die Steppe aus Ocarina of Time und eine Überquerung der Karte kann sich sehr lange hinziehen und leider auch ziemlich ereignislos werden. Zwar kommen hie und da ein paar Hai-ähnliche Wesen vorbei, doch diese nerven mehr als dass sie die eintönige Fahrt auflockern. Immerhin gibt es in jedem der insgesamt 49 Abschnitte der Karte etwas zu entdecken, doch werden wohl viele die grossen Landmassen der vergangenen Teile vermissen. Die unzähligen, aber ziemlich klein geratenen Inseln können dieses Gefühl nicht mindern. Glücklicherweise kann man im späteren Spielverlauf die Reisen etwas verkürzen, aber mehr dazu soll hier nicht verraten werden. Nichtsdestotrotz gibt es auf dem riesigen Ozean viel zu entdecken. Es müssen Schätze per Kran vom Meeresgrund geborgen oder feindliche Stellungen oder Schiffe per Kanone ausgeschaltet werden. Als Belohnung winken die bekannten Herzteile, Rubine oder auch die neuen Schatzkarten, mit denen noch grössere Schätze gefunden werden können. Leider werden die Nerven des Spielers durch diese Schatzsuche in der zweiten Hälfte des Spiels etwas arg strapaziert, doch davon sollte sich niemand das restliche Spiel verderben lassen.

Die Technik macht den Helden
Die Steuerung von Wind Waker orientiert sich stark an der der beiden N64 Teile der Serie. Weiterhin können drei Buttons, nämlich X, Y und Z, individuell mit Objekten aus der Tasche unseres Helden belegt werden. Der B-Button dient als primärer Angriffsbutton, da er mit dem Schwert belegt ist. Der A-Button ist Context sensitive, was soviel heissen soll, dass seine Funktion sich je nach Situation ändert. So öffnet man mit ihm Türen, hebt Töpfe oder führt Rollen aus. Neu ist der zweite Context sensitive Button, nämlich der R-Trigger. Mit ihm zieht und schiebt man beispielsweise Kisten herum oder benutzt seinen Schild zur Abwehr gegnerischen Angriffe oder zum Lösen von Rätseln. Die praktische Lock-On Funktion ist auf den L-Trigger gewandert. Natürlich erfolgt die Steuerung unseres Helden über den Control-Stick und die der Kamera über den C-Stick.

 Autor:
Cyril Lutz
Testbericht
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Leserwertung:
8.6