GameCube » Tests » L » Legend of Zelda: Wind Waker

Legend of Zelda: Wind Waker

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Legend of Zelda: Wind Waker
Legend of Zelda: The Wind Waker Boxart Name: Legend of Zelda: Wind Waker (PAL)
Entwickler: Nintendo EAD - SDG Aonuma
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 03. Mai 2003
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1 (2 mit GBA)
Features:
60 Hz, Pro Logic 2, GBA-Link

The Wind Waker ist der wohl am meisten im Vorfeld kritisierte Zelda Teil aller Zeiten. Versteckt sich hinter den negativen Stimmen nur heisse Luft oder muss der neue Cel Shading Teil tatsächlich hinter seinen Vorgängern zurückstehen? Auf diese Frage und mehr findet ihr im folgenden Artikel die Antworten.

Es war einmal...
In der dunkelsten Stunde des Königreichs von Hyrule erschien ein grüngekleideter Held, besiegte das Böse und rettete die Welt. Danach verschwand er genauso schnell, wie er aufgetaucht war. Wer war dieser Held und woher kam er? Und wieso kam er den Bewohnern von Hyrule nicht wieder zu Hilfe, als das Böse sich aus seiner Verbannung befreite und das Land abermals in Dunkelheit hüllte? Eine Antwort auf diese Fragen konnte niemand liefern. Und als die Zeit dahinfloss, verging auch die Erinnerung an das einst blühende Königreich und wurde zur Legende...

Nur lückenhafte Aufzeichnungen zeugen noch von den Ereignissen, die sich hundert Jahre zuvor ereignet haben sollen. Doch das hält die Bewohner der kleinen Insel Präludien nicht davon ab, den Helden, vom dem die Legende berichtet, auch heute noch zu ehren. Zu diesem Anlass muss jeder Junge, der ein bestimmtes Alter erreicht, die grüne Kleidung, die der des Helden nachempfunden ist, für einen Tag tragen.

Soweit zur Vorgeschichte des neusten Zelda Abenteuers. Fans der Serie werden vielleicht bemerkt haben, dass es sich dabei teilweise um das Ende von Ocarina of Time handelt. Das Böse ist also zurückgekehrt, doch das kümmert uns nun erst mal wenig, denn der junge Held dieser Geschichte feiert erst mal seinen Geburtstag an dem er die grünen Klamotten überreicht bekommt. An dieser Stelle springen wir in die Rolle des neuen Helden, bei dem es sich jedoch nicht um den bekannten Link handelt. Das zeigt sich schon sehr bald dadurch, dass der Held erstmals eine Grossmutter und sogar eine kleine Schwester hat. Diese schenkt ihm zu seinem Geburtstag auch gleich ihr Fernrohr, mit dem er weiter entfernte Objekte näher betrachten kann. Beim Ausprobieren wird er unfreiwillig Zeuge, wie ein Piratenschiff auf einen riesigen Vogel feuert. Bei näherer Betrachtung des Vogels entdeckt unser Held, dass dieser ein kleines Mädchen in seinen Klauen hält. Doch nicht mehr lange, denn durch den Treffer einer Kanonenkugel lässt das Monstrum die Kleine in das Wäldchen auf einer Anhöhe auf Präludien fallen. Natürlich werden wir damit beauftragt, das Mädchen zu retten. Ist dies gemeistert, beginnt das Abenteuer jedoch erst richtig, denn der Vogel schnappt sich sogleich sein nächstes Opfer, die kleine Schwester unseres Helden. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Was hinter all dem steckt, wird erst nach mehreren Spielstunden klar, doch das wollen wir hier natürlich nicht weiter erläutern. Eins sei gesagt, den Spieler erwartet eine spannende und anfangs ziemlich undurchsichtige Story.

 Autor:
Cyril Lutz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.6