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Legend of Zelda: Four Swords Adventures

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 Spiel-Infos: Legend of Zelda: Four Swords Adventures
Legend of Zelda: Four Swords Adventures Boxart Name: Legend of Zelda: Four Swords Adventures (PAL)
Entwickler: Nintendo EAD - SDG Aonuma
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 07. Januar 2005
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-4
Features:
60 Hz, Connectivity
Echte Zelda Fans würden es wohl als eine weitere Krücke der Serie bezeichnen, unvollkommen und irgendwie eines Zeldas nicht würdig. Es ist schwer von der Hand zu weisen, dass The Legend of Zelda: Four Swords Adventures ein relativ unkonventionelles Zelda Erlebnis ist und irgendwie überhaupt nicht in die Serie passt. Warum? Das erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Gespaltene Persönlichkeit

Unser Link hat auch wirklich nie Glück. Mal abgesehen davon, dass ihm ständig von einem bekloppten Schwein die Braut entführt wird, stolpert er immer wieder über seltsame Komplotte. Im jüngsten Abenteuer, The Legend of Zelda: Four Swords Adventures, kommt es mal wieder richtig dick. Ein böser kleiner Schattenlink entführt dieses Mal sogar eine ganze Handvoll Mädels, die von Link gerettet werden wollen. Um ihnen zu Hilfe zu eilen, muss Link das legendäre Schwert der Vier an sich nehmen und den Kampf mit dem Bösen aufnehmen. Die Sache hat nur zwei Haken: Erstens wird der Held in vier Personen geteilt und zweitens wird durch das Ziehen der Schwertes nur noch weiteres Übel auf die Welt losgelassen, das es zu erledigen gilt.
Nachdem er nach kurzer Ohnmacht von einer Eule gebrieft wurde, macht Schizo-Link sich also auf den Weg, um Hyrule erneut vor dem Untergang zu bewahren. Dabei ist vor allem Teamwork aller vier Mitglieder der illustren Truppe angesagt. Viele Rätsel können nämlich alleine nicht bewältigt werden.

Kooloo Limpah!
Zunächst kann man bei Four Swords Adventures wählen, ob man sich in das Abenteuer Hyrule stürzen möchte oder ob man stattdessen in einem Schattenkampf antritt. Während ersteres auch alleine spielbar ist, stellt der Schattenkampf sozusagen ein Battle Royal für zwei bis vier Spieler in einer begrenzten Kampfarena dar, in dem es darum geht, den anderen Links das Licht auszupusten und dabei selbst als letzter übrig zu bleiben.

Zunächst jedoch zur Kampagne und somit dem Herzstück des Spiels: Hier beschränken wir uns vorerst auf den Mehrspielermodus, da dieser den Großteil des Spiels ausmacht. Man kann zwar bereits ab zwei Personen viel Spaß haben, das ultimative Spielerlebnis stellt sich aber nur mit vier Spielern ein. Es muss dabei aber erwähnt werden, dass der Mehrspielermodus ausschließlich in Verbindung mit dem Game Boy Advance gespielt werden kann. Freundlicherweise hat Nintendo dem Spiel gleich ein kostenloses GCN-GBA Verbindungskabel beigelegt. Um zu viert zu spielen, benötigt ihr also vier GBAs und vier Kabel, was den Spielspaß für viele gleich schon um ein gutes Stück schmälert – wer will schon zusätzlich so viel Geld ausgeben?
 Autor:
Christian Leinen
Testbericht
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Leserwertung:
8.2