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Kirby Air Ride

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 Spiel-Infos: Kirby Air Ride
Kirby Air Ride Boxart Name: Kirby Air Ride (PAL)
Entwickler: Nintendo EAD
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 27. Februar 2004
Genre: Racer
Spieler: 1-4
Features:
60Hz, LAN
Damals – vor sieben Jahren, um genau zu sein – waren wir alle jünger und glaubten Vieles, was uns aufgetischt wurde. Und ich – mit meinen neun Jahren – steckte noch in den Kinderschuhen und hatte mit Grauen den Nintendo-64-Controller angeschaut, der von außen ziemlich furchterregend und groß aussah. Und damals – also vor sieben Jahren –, da hatte Nintendo seine Blütezeit, was einigermaßen clevere Werbung anging: Club-Nintendo-Magazin, Club-Nintendo-Comics, Club-Nintendo-Kalender und Club-Nintendo-Videos.
Und schlägt man heute diese Heftchen auf, staunt man nicht schlecht, welche Spiele angekündigt, aber nie veröffentlicht wurden: Mother 3 von Nintendo, Alien Trilogy von Acclaim, Ken Griffy Jr. Baseball von Rare (!), Dragon Quest 7 von Enix und Kirby’s Air Ride. Ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt: „Kirby’s Air Ride? Das gibt es doch für den GameCube!“ Wohl wahr, das tut es, doch angekündigt wurde es damals, vor sieben Jahren, auf Seite 31 eines Werbeheftchens. Mit folgenden Sätzen warb man für das Spiel:
„Die beliebtesten Videospiel-Superstars der Welt feiern ihr Debut auf dem Nintendo 64 – und Kirby ist mit dabei! Der rosa Edelknödel präsentiert sich in einer rasanten Jagd nach den begehrten Glitzersteinen. Neben surrealen 3-D-Landschaften, die ihr aus verschiedenen Perspektiven bewundern könnt, weist das Spiel eine weitere Neuheit auf. Im Kreations-Modus könnt Ihr eigene Strecken erschaffen und diese dann zum Beispiel im Zwei-Spieler-Modus mit einem Freund testen“.

Das Spiel sollte noch 1997 erscheinen. Jetzt ist es 2004.

Rückkehr mit Schikanen
Nun ist er also endlich da, unser Hustenbonbon für alle Lebenslagen: Kirby. Diesmal ist er noch schneller, noch knuddeliger und noch bunter als jemals zuvor. In seinem (sieben Jahre verspäteten) Rennspiel-Debüt lässt er kein Auge trocken und saugt, was das Zeug hält. In insgesamt drei Spielmodi, die nochmals in drei weitere Modi unterteilt sind (siehe Extra-Kasten auf Seite 3), fährt er die Konkurrenz platt und eignet sich die Eigenschaften einiger – auf den Rennstrecken verteilter – Gegner an, die nicht am Rennen teilnehmen, sondern Kirby das Leben nur schwerer machen: Schwertschwingende Wesen, auf Motorrädern fahrende Haudegens und heiße Feuerkämpfer können von unserem kleinen Knödel aufgesaugt werden. Mit deren Fähigkeiten haut er dann die Konkurrenz mit einem Schwert vom Bord, röstet sie mit einem Feuerstrahl und fährt ihnen dann als holländischer Käse in runder Form davon. Natürlich gibt es noch andere Fähigkeiten, die er sich aneignen kann und die nicht im Handbuch erläutert werden, denn es gilt: Probieren geht über Studieren.
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.5