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James Bond: Alles oder Nichts

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 Spiel-Infos: James Bond: Alles oder Nichts
James Bond 007: Alles oder Nichts Boxart Name: James Bond: Alles oder Nichts (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 27. Februar 2004
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
Connectivity, Pro Logic 2
MI6-Missionsbriefing, Missionskoordinatorin: M
007, ich bin sehr enttäuscht von ihnen. Nachdem sie in ihrer letzten Mission ihre grobmotorischen Züge besonders stark zur Geltung gebracht haben (was meinen sie, wie viel so ein Eispalast kostet?), verdonnere ich sie hiermit ins Büro. Und kommen sie ja nicht in Versuchung ohne schriftliche Erlaubnis Jagd auf irgendeinen imaginären Russen zu machen, den es gar nicht gibt. Ich kenne sie 007 – und das ist schon im Grunde genommen Strafe genug für das britische MI6, das stets Professionalität von ihren Agenten fordert. Leider scheinen Sie, Bond, dieses Wort in Ihren letzten 20 Aufträgen vollständig auf der Strecke gelassen zu haben. Genauso wie die zahlreichen Autos, die Ihnen Q anvertraut hat. Ich weiß, dass diese Standpauke mal wieder nichts bringen wird. Aber wenigstens verhindern wir damit die Zerstörung Moskaus durch Ihre Hände – ich weiß gar nicht vor wem ich mehr Angst haben sollte: Vor den zahlreichen Wannabe-Terroristen oder vor Ihnen. Bitte Bond, versuchen Sie wenigstens ein klein bisschen Rücksicht auf den MI6 zu nehmen. Wie viele Städte sollen wir denn noch bezahlen, damit deren Wiederaufbau sauber vonstatten gehen kann?
Wie dem auch sei, Ihr aktueller Auftrag lautet:
Testen Sie das GameCube-Spiel „Alles oder Nichts“ und geben Sie unseren Partner von Electronic Arts und der Presse Ihre Besprechung ab.

Für England, James!


MI6-Hauptquartier
Missionsbericht, zur Kontrolle an M


Missionsbericht, Eingesetzter Agent: 007
M, ich war leicht geschockt, als ich erfuhr, dass meine nächste Mission daraus bestand, ein neues Videospiel zu testen, welches „Alles oder Nichts“ heißt. Ich durfte schon das letzte Spiel mit dem Titel „NightFire“ unter die Lupe nehmen und meiner Kontaktfirma – Electronic Arts – evtl. Fehler mitteilen, was ich jedoch aufgrund eines dringenden Einsatzes in Russland vergas. Sie wissen schon: Moskau. Terroristen. Das Übliche halt.
Gut, dachte ich mir, da muss ich jetzt wohl durch. Ich schalte den Würfel ein und werde nach einigen Logos direkt in das Spiel versetzt – ohne Zwischenstopp in einem Startbildschirm. Sofort wird mir die erste Veränderung bewusst: Ich kann mich sehen. Die Ego-Ansicht ist gestrichen und die Kamera hinter meinem Rücken positioniert worden, was ich im Grunde genommen sehr begrüße, denn so wissen Nachwuchsagenten, wie sich James Bond denn so bewegt. Leider wirke ich aber recht steif in meinen Bewegungen und besonders schnell bin ich auch nicht – die Bewegungsanimationen sind nicht so gut gelungen. Zudem scheint der Kameramann in meiner Anwesenheit sehr nervös zu sein – anders kann ich mir die ab und zu auftretenden Probleme nicht erklären: Manchmal sehe ich mich von vorne, manchmal von der Seite – aber fast nie so, wie ich es eigentlich will. Das kostet mich an einigen Stellen den Heldentod, wonach ich den Abschnitt von neuem spielen darf.
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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