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James Bond: Agent under Fire

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 Spiel-Infos: James Bond: Agent under Fire
James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer Boxart Name: James Bond: Agent under Fire (US)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 12. Juni 2002
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
keine
Mit Agent under Fire hat James Bond nicht nur seinen ersten Auftritt auf Nintendos Cubus, sondern stellt auch gleich den ersten Genrevertreter dar. Ursprünglich sollte das Spiel eine Konvertierung des N64 Titels "The World is not enough" werden, doch da der gleichnamige Film schon zu lange aus den Kinos verschwunden war, warf man das Konzept über Bord und entwickelte das wohl erste Bond Game, welches nicht auf einem Film basiert.
 
Bond's back
Agent under Fire besteht aus drei verschiedenen Elementen. Zum Einen wird einem natürlich der First Person Part geboten, der auch den Hauptteil des Spiels ausmacht. Hier läuft man aus der Sicht des Agenten durch die Level, meistens versucht, möglichst wenig Aufsehen zu erregen. Denn ist erst mal der Alarm betätigt worden, gestaltet sich der restliche Levelablauf merklich schwieriger als zuvor. Man sollte also so wenig wie möglich schießenderweise um die Ecken gelaufen kommen, solange man nicht weiß, was einen dahinter erwartet. Die zu erfüllenden Missionen gestalten sich allerdings nicht sehr abwechslungsreich. Meistens reicht es einfach, durch das Gebiet zu laufen, die Gegner zu erledigen und alles was so auf dem Weg herumliegt einzusammeln. Gelegentlich gibt es dann noch geheime Pläne und Blaupausen, die fotografiert werden müssen. Rätsel werden also kaum geboten und sollte man mal etwas nachzudenken haben, wird einem die Lösung durch "unauffällige" Kamerafahrten quasi auf dem Silbertablett präsentiert. Das hält zwar die Frusterlebnisse stark in Grenzen, doch kommen Rätselfreunde nicht auf ihre Kosten. Bei "Agent im Kreuzfeuer" (so der deutsche Titel) kommt es also deutlich mehr auf schnelle Finger am Abzug als auf agentenwürdiges, durchdachtes Handeln an. Die Gegner handeln natürlich je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich intelligent. Mal stehen sie nur staunend vor einem, während sie im 00 Agent Grad hinter schützende Kisten hechten. Dennoch hat man schon deutlich bessere KIs gesehen.
 
Cube-Pad und Ego-Shooter?
Die Steuerung auf dem GameCube Pad gestaltet sich folgendermaßen: Der Analogstick wird natürlich zum Laufen benutzt, während der C-Stick wie die C-Knöpfe beim N64 zum Strafen und nach oben / unten schauen dient. Geschossen wird auf dem R-Button, gezielt mit L. A dient als Action Button und wird zum Nachladen oder Öffnen von Türen genutzt. Springen kann Bond mit Y und ducken mit X. Die Waffen werden mithilfe des Steuerkreuzes gewechselt. Einige Waffen unterstützen auch Sekundärfeuer, welches mit der Z-Taste aktiviert wird. Natürlich gibt es noch mehr Tastenbelegungen, die man auf Wunsch einstellen kann.
 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
8.1