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Ice Age 2: Jetzt taut´s

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 Spiel-Infos: Ice Age 2: Jetzt taut´s
Ice Age 2: Jetzt taut´s Boxart Name: Ice Age 2: Jetzt taut´s (PAL)
Entwickler: Eurocom Entertainment Software
Publisher: Vivendi Universal Games
Erhältlich seit: 31. März 2006
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic 2, 16:9, 60 Hz
Was haben es die Tiere der Steinzeit nicht schwer. Zunächst gibt es eine große Massenwanderung, weil das ganze Gebiet mit einer dicken Eisschicht überzogen ist und nun hat man endlich einen Platz gefunden, an dem etwas Grünzeug wächst, da droht der restliche Schnee zu schmelzen und die ganze Gegend in ein großes Meer zu verwandeln. Was bleibt den Tieren übrig? Sie ziehen natürlich weiter, um der großen Flut noch rechtzeitig zu entkommen. Dabei warten natürlich einige Gefahren, die nicht so einfach zu meistern sind. Unter den Tieren befindet sich auch das bekannte Trio des ersten Ice Age-Abenteuers, das Faultier Sid, der Säbelzahntiger Diego und das wohl letzte Mammut Manni.

Eiszeit adé
Ice Age 2: Jetzt taut's erzählt auf der großen Leinwand die Geschehnisse, die das Trio zu überwinden hat. Dabei kommt neben jeder Menge Action und Spannung vor allem die Komik nicht zu kurz und dies dürfte einer der Gründe sein, warum alleine in Deutschland mehr als acht Millionen Besucher das Kino stürmten. Doch bereits im Erstling und erst recht im Nachfolger, gab es eine kleine Nebengeschichte, die von dem Vorzeit-Eichhörnchen Scrat handelt. Dieser zeichnet sich vor allem durch seine große Tollpatschigkeit und seine unendlich andauernde Pechsträhne aus. Während des gesamten Films versucht Scrat ständig an Eicheln zu gelangen, doch diese befinden sich entweder begraben unter einer meterdicken Eisschicht oder wohlbehütet in einem Adlerhorst. Anstatt nun die Umsetzung des Films für die Videospielewelt auf das Trio zu beziehen, übernimmt Scrat die Hauptrolle, trifft dabei aber öfters auf die bekannten Figuren aus dem Film.
Eine Reise die ist lustig...
Wie für ein Jump’n’Run typisch, seht ihr Scrat aus einer Thrid-Person Perspektive über die Schulter. Dabei dirigiert ihr den Nager durch verschiedene Areale, beginnend in einem noch eisumhüllten Gebiet. Scrat besitzt einige typische Fähigkeiten, so kann er z.B. einen Doppelsprung ausführen, um höhere Ziele zu erreichen, er kann seine Gegner mit ein paar gezielten Tritten für kurze Zeit K.O. schlagen oder sie auch für immer ins Jenseits schicken. Dabei muss allerdings gesagt werden, dass das Spiel die Kampfhandlungen verniedlicht darstellt, weshalb große Tiere nur für kurze Zeit außer Gefecht gesetzt werden und kleinere Tiere eben sofort verschwinden. Zusätzlich kann Scrat noch mit Steinen werfen, dabei darf sogar in eine Ego-Sicht geschaltet werden, und einige Spezialattacken ausführen.

Der normale Spielablauf ist recht linear gehalten. Jede der insgesamt sechs Welten bietet verschiedene Unterareale. In diesen gilt es dann meistens den Ausgang zu finden, der euch ins nächste Areal bringt. Manchmal ist dieser sofort begehbar, manchmal müssen aber zunächst drei goldene Eicheln (*HAHA*) gefunden werden, an die ihr nur rankommt, wenn zuvor verschiedene Aufgaben erledigt wurden. So müssen fiese Geier überlistet werden, ein bestimmter Ort im Areal erreicht werden oder es startet eins von vielen Minispielen.

...eine Reise die ist schön!
Die Minispiele wurden dabei fließend in den Spielablauf eingebaut; mal gilt es eine bestimmte Anzahl an Gegnern mit Steinen zu treffen, Scrat muss sich vorsichtig an Diego vorbeischleichen, Pinguinbowling steht ebenso auf der Liste (Seitenhieb an Madagascar?) oder ihr schlüpf kurz in die Haut von Sid und rast eine kilometerlange Eisbahn herunter, auf der es sogar zu akrobatischen Einlagen im Stil eines Tanzspiels kommt.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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