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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

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 Spiel-Infos: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Harry Potter und der Gefangene von Askaban Boxart Name: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 28. Mai 2004
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Der Mythos Harry Potter erschüttert nun schon seit Jahren unsere Welt und scheint nicht abzuklingen. Während die Welt der Literatur und des Films regelmäßig mit aufwendigen Ablegern der Serie versorgt werden, guckt die Videospielwelt größtenteils in die Röhre. Viele ältere Zocker wünschen sich ein erwachsenes, düsteres Abenteuer, wurden bislang allerdings nicht erhört und lediglich mit mittelmäßiger Kost abgefertigt. Leider war auch der Gefangene von Askaban nicht die erhoffte Offenbarung. Alle Details lest Ihr hier im Test.

Zurück in Hogwarts
Die Ferien sind um und Harry, Ron und Hermine finden sich wie jedes Jahr zurück in Hogwarts ein. Auf den ersten Blick fällt auf, dass man sich viel Mühe gegeben hat, Hogwarts möglichst groß zu gestalten und dem Spieler einen Einblick in den Alltag eines Zaubereischülers zu geben. Leider Gottes sind beide Schüsse unheimlich nach hinten losgegangen…

Eine Story ist zu Beginn des Spieles nur schwer auszumachen. Zwar findet man irgendwo im Hintergrund einen roten Faden, der stark an die Filmstory erinnert, allerdings wurden viele Details grandios vermurkst, dass Joanne K. Rowling eigentlich blind sein müsste, wenn sie dort nicht Alarm schlägt… später bessert sich die Lage glücklicherweise etwas.

Zunächst ist Hogwarts eine Ansammlung von leeren Räumen, in denen eventuell mal ein nervig laberndes Bild oder ein Bücherregal zu finden sind. In seiner Anordnung erinnert alles stark an einen Turm, denn die großen Treppen, die immer ihre Richtung wechseln, sind hier im Quadrat angeordnet und fallen einfach vom Himmel. Jedes Stockwerk steht dabei für ein Unterrichtsfach, bzw. für die Aufenthaltsräume der Schüler. Wer dann zum ersten Mal vorm Portrait der fetten Dame steht, dem vergeht Hören und Sehen. Denn diese ist nichts weiter als ein hässlich grünes Poster, welches eine Frau zeigt, die nach dem Passwort fragt – jämmerlich!

Die Story besteht zu Beginn eigentlich nur daraus, verschiedene Tagesaufgaben zu erfüllen und somit Punkte für Gryffindor zu sammeln. Die Aufgaben erhaltet ihr hierbei von den Lehrern der verschiedenen Fächer, die euch in kleineren Zwischensequenzen, welche komplett deutsch synchronisiert wurden, erklären, was zu tun ist. Meist handelt es sich darum, einen Gegenstand zu besorgen oder ausgerechnet ihr werdet von einem Lehrer in einen gefährlichen Kerker geschickt, um eine Zauberrolle zu holen, die er zufällig vergessen hat… sehr subtil.

Magische Technik

Grafisch liegt Harry Potter gerade mal so im Mittelmaß und hat leider mit einigen Rucklern zu kämpfen. Immerhin hat man versucht, alles in 3D so gut es nun mal geht nachzubauen. Dummerweise hat man versäumt, sich dabei auch Mühe zu geben, so dass viele Dinge doch für den Potter-Fan arg seltsam aussehen mögen. Die musikalische Hintergrunduntermalung geht dabei noch recht in Ordnung. Sie ist zwar nicht von überwältigender orchestraler Allmacht, stört allerdings auch nicht und dudelt nur ab und zu etwas.
 Autor:
Christian Leinen
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-