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Harry Potter und der Feuerkelch

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 Spiel-Infos: Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter und der Feuerkelch Boxart Name: Harry Potter und der Feuerkelch (PAL)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 10. November 2005
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-3
Features:
keine
Das Harry Potter-Fieber geistert nun schon seit vielen Jahren durch die Welt der Literatur, der Kinofilme und auch durch die der Videospiele. Zum kürzlich in den Kinos angelaufenen vierten Teil des Potter-Universums folgt nun selbstverständlich auch eine Umsetzung für alle gängigen Konsolen und Handhelds. Bislang galten die Videospiele-Umsetzungen, die alle von Electronic Arts produziert wurden, jedoch nie als Meisterwerke, aber dennoch als spielenswert. Mit Harry Potter und der Feuerkelch wurde jedoch das Grundprinzip der Vorgänger-Spiele etwas umgekrempelt. Ob die Veränderungen dem Zauberlehrling gut stehen, verrät der folgende Test.

Das trimagische Turnier
Harry Potter und der Feuerkelch hält sich größtenteils an die Geschichte, wie sie im Film erzählt wird. Im Gegensatz zur Buchvorlage wurden also einige Passagen vollkommen wegrationalisiert und die Haupthandlung auf das trimagische Turnier festgelegt, welches in diesem Jahr an der Zauberschule Hogwarts stattfinden soll. Jede der drei teilnehmenden Schulen stellt einen Vertreter, der mit Hilfe des Feuerkelchs ausgewählt wird. Da Harry aber den Regel nach zu jung für dieses gefährliche Abenteuer ist, darf er eigentlich nicht teilnehmen. Doch selbstverständlich kommt alles anders und nachdem die drei eigentlichen Vertreter der Schulen ausgewählt wurden, spuckt der Feuerkelch doch noch Harrys Namen aus. Nun muss dieser am Turnier teilnehmen und einige lebensgefährliche Aufgaben erledigen, bei denen er aber von seinen Freunden Ron und Hermine, sowie dem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, Mad Eye Moody, tatkräftig unterstützt wird.
Das magische Trio
Einer der größten Unterschiede von Harry Potter und der Feuerkelch zu den Vorgängern wird direkt am Anfang deutlich. Die freie Begehung von Hogwarts ist nicht mehr möglich. Das bedeutet, dass man zwischen den eigentlichen Aufgaben nicht mehr alle Räume durchforsten kann, um evtl. einige Extras zu finden. Auch das Tauschen der Zaubererkarten mit anderen Mitschülern ist nicht mehr möglich, denn bis auf Harry, Ron und Hermine tauchen keine anderen Schüler auf, mit denen in irgendeiner Weise kommuniziert werden kann. Die einzelnen Levels werden nun einfach in einem Menü ausgewählt, wobei für neue Levels erst einmal eine gewisse Anzahl an Schilden benötigt wird, die es aber in jedem Level zu Haufe zu finden gibt. Grundsätzlich bietet jedes Level zunächst einmal ein primäres Ziel, erst wenn dieses erfüllt wurde, besteht die Möglichkeit das Level erneut auszuwählen, um die weiteren Schilde zu finden. Besser wäre es jedoch gewesen, müsste man nicht nach jedem Fund eines Schildes das Level neu anwählen, ein einfaches Zwischenspeichern hätte gereicht. Die meisten Levels steuern sich nach dem selben Prinzip. Vor Beginn gilt es, sich entweder für Harry, Ron oder Hermine zu entscheiden. Steht die Wahl, werden die anderen beiden Charaktere von der K.I. übernommen. Jeder Charakter bekommt noch drei magische Karten zugewiesen, welche Attributveränderungen vornehmen, z.B. werden die Zauber stärker, man hat mehr Lebensenergie oder es sind mehrere Flüche auf einmal möglich. Die Auswahl dieser Karten ist groß. Man erhält sie, wenn am Ende einer Mission eine Punkteabrechnung durchgeführt wird. Dadurch steigt der Rang von Lehrling bis Musterschüler und immer neue Karten werden freigeschaltet. Diese müssen dann nur noch eingekauft werden, was mit den magischen Bohnen funktioniert, die sich in jedem Level einsammeln lassen.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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