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Goblin Commander: Unleash the Horde

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Wer nicht rosten will, muß rüsten
Da die Kämpfe weitgehend automatisiert ablaufen, liegt die Hauptaufgabe des Spielers darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass seine Mannen in den Kämpfen stets die Oberhand behalten. Dazu bieten sich einige Möglichkeiten, vorausgesetzt die Ressourcen stimmen. Neben dem Gold, das ihr durch Zerstören von Strukturen oder Aufsammeln von Schatzkisten erhaltet, benötigt man Seelen, die ihr besiegten Gegnern entzieht oder durch die Eroberung von Seelenbrunnen gewinnt. In den Clanschreinen kann die Ausrüstung der Goblins in mehreren Stufen aufgemöbelt und, eigentlich noch wichtiger, Nachschub für eure Streitkräfte erzeugt werden. Im Eifer des Gefechts gibt schon mal der eine oder andere Krieger den Löffel ab, im Schrein kann man, sofern genug Seelen vorhanden sind, frische Verstärkung anfordern. Dazu stehen jeweils fünf verschiedene Typen zu Auswahl. Je nach Clan hat man die Wahl aus Nahkämpfern und Distanzeinheiten mit individuellen Stärken und Schwächen, weiterhin sorgen so genannte Supporteinheiten für Heilung oder verbessern die Sichtweite des ganzen Trupps. Robustere Kämpfer müssen meist mit Geld freigeschaltet werden und konsumieren darüber hinaus mehr Seelen für ihren Einsatz. Dafür langen diese auch um so kräftiger zu und beißen nicht ganz so schnell ins Gras.  
In der Halle der Titanen darf man auf zusätzliches Kriegsmaterial zurückgreifen. So können bis zu drei Geschütztürme platziert werden, welche anrückende feindliche Einheiten aufs Korn nehmen. Außerdem stehen fünf monströse Kampfmaschinen (je eine pro Clan) zur Auswahl, die jedoch nur vom Spieler selbst gesteuert werden können. Der Steinriese (erinnert stark an den Höhlentroll aus HdR) putzt eure Widersacher mit gewaltigen Keulenschlägen weg, und verspeist zwecks Energiegewinnung bemitleidenswerte Goblins (egal ob Freund oder Feind). Weiter stehen zur Auswahl: Ein riesiges Wildschwein mit Katapult, eine Giftschleimpfütze, ein Blitzgigant sowie eine überdimensionierte Stachelkugel. Wem das noch nicht reicht, der greift auf schwarze Magie zurück. Entsprechende Schriftrollen finden sich im Feld oder können gegen Bares in Alchemieläden erworben werden. Mittels L+Z bzw. R+Z Buttonkombination ausgelöst, werden damit Schnee- und Feuerstürme entfesselt oder die Charakterwerte eurer Truppen kurzzeitig verbessert.

Viel Feind, viel Ehr
Wie schon anfangs erwähnt, beginnt man das Spiel mit dem Clan der Stonecrusher. In zahlreichen Schlachten in den Regionen des Kontinenten Ogriss (was für ein Name) trefft ihr auf die feindlichen Clans, die heißblütigen Hellfire, die eiskalten Stormbringer,  die giftigen Plaguespitter sowie die finstere Nighthorde, die in Folge unterworfen werden, und sich euch anschließen. In den einzelnen Missionen werden stets Zielvorgaben angegeben (z.B. "dringe in feindliches Gebiet ein", "zerstöre den Generator"), welche den Spieler als roter Faden durchs Spiel führen. Mittels Shortcut am Digipad wechselt man schnell zwischen eigenem Stützpunkt und der aktuellen Position der Truppen. Ebenfalls nützlich ist das Hilfsicon, das jederzeit Zusatzinformationen zu bestimmten, neu entdeckten Levelstrukturen erteilt. So findet man zum Beispiel Teleporter, die lange Laufwege vermeiden lassen oder Aussichtspunkte, die eine erhöhte Sichtweite garantieren.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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Leserwertung:
7.8