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Goblin Commander: Unleash the Horde

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 Spiel-Infos: Goblin Commander: Unleash the Horde
Goblin Commander Boxart Name: Goblin Commander: Unleash the Horde (PAL)
Entwickler: Jaleco Entertainment
Publisher: Jaleco Entertainment
Erhältlich seit: 16. Juli 2004
Genre: Strategie
Spieler: 1-2
Features:

Freunde von Echtzeitstrategiespielen werden auf Heimkonsolen nicht gerade oft mit Softwarefutter versorgt. Um so erfreulicher der Versuch von Jaleco Entertainment, Sandkastenstrategen auch jenseits des Personalcomputers eine Plattform für zünftige Massenschlachten zu bieten. Spätestens seit JRR Tolkiens Mittelerde-Saga wissen wir, wie kriegslüstern die nicht (immer) grünhäutigen Berserker in ihrer Natur sind. Laut der Spielanleitung von Goblin Commander: Unleash the Horde war das nicht immer so, aber seht selbst...

Fünf Völker, und ein Commander um sie zu knechten
Geht es nach der Vorgeschichte des Spiels, wurden die fünf Goblin-Rassen vom menschlichen Zauberer Fraziel geschaffen, genauer gesagt aus Mondstein gehauen. Lange Zeit lebten die fünf Goblin Völker untereinander in Frieden, jedes nach seiner eigenen Art und Weise. Dass dies nicht immer so gut gehen kann weiß jeder, der schon mal Ärger mit dem Nachbarn hatte. Feindseligkeiten, Konflikte und schließlich Krieg sind die Folge. Klar, dass da jemand Disziplin in den ungeordneten Haufen bringen muß. Anfangs übernimmt der Spieler die Kontrolle der Stonecrusher. Im weiteren Verlauf des Spiels wird die Befehlsgewalt auf die anderen vier Clans ausgedehnt, pro Schlacht werden maximal drei Armeen (à zehn Mann) gleichzeitig befehligt.  
World of War
Nach einem kurzen Tutorial geht es ans Eingemachte. Die meisten Kampagnen beginnen mit der Errichtung des Clanschreins, der die Basis für weitere Erkundungen bietet. Jeder Clan wird via Cursor (="Commander") befehligt. Der Trupp marschiert immer genau dorthin, wo der Marker positioniert wird. Befehligt man drei Clans, wird jedem ein eigener Button zur Bestätigung der Truppenbewegung zugeordnet. Anfangs ist die Armee noch schwach, und kaum für das Gefecht geeignet. Rasch sollte man zerstörbare Strukturen unter die Lupe nehmen: Wird der Schutt weggeräumt, winken wahre Reichtümer. Diese wiederum sind die Voraussetzung für die Aufrüstung eurer Krieger, aber dazu später.
Langsam tastet man sich also brandschatzend vor, nicht erkundete Bereiche erscheinen finster ("Fog of War"), hinter jedem Hügel könnte eine feindliche Garnison lauern. Hat man schließlich Feindkontakt, reicht es aus, den Commander beim Gegner zu platzieren. Die Goblins wissen sich dann schon selbst zu helfen. Wer am Gemetzel dennoch aktiv teilnehmen will, kann dies gerne tun. Mittels Tastendruck kann man die unmittelbare Kontrolle eines Goblins übernehmen, und dem Gegner kräftig Saures geben. Wird's zu brenzlig, empfiehlt sich ein dezenter Rückzug. Sinkt die Lebensenergie eines Recken nämlich auf null, darf er sich in Valhalla (oder sonstwo) zur Ruhe setzen.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.8