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Geist

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 Spiel-Infos: Geist
Geist Boxart Name: Geist (US)
Entwickler: n-Space
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 07. Oktober 2005
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
16:9, Dolby Pro Logic II, Progressive Scan
Vor gut 15 Jahren konnte ein Geist die Herzen von Millionen Frauen erweichen. Im rührseligen Film „Ghost – Nachricht von Sam“ wird Hauptdarsteller Patrick Swayze ziemlich früh ermordet und besetzt im späteren Verlauf des Films den Körper einer Möchtegern-Hellseherin, gemimt von Whoopie Goldberg, um Demi Moore in der Rolle seiner Geliebten einen letzten Kuss zu geben. Natürlich nutzt der Geist Sam seine Kräfte auch, um dem Bösewicht einen tödlichen Schreck einzujagen.
N-Space hat einen ähnlichen Ansatz gewählt, jedoch - dem Gamer sei Dank - auf ganz große Gefühle verzichtet.
 
Umsonst ist nur der Tod
Das hätte Biochemiker John Raimi sicherlich ebenfalls unterschrieben. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, in dem sich eine Kugel durch seinen Oberkörper bohrt. Bei der Mission, die geheimen Geheimlabore der Volks Corporation in Frankreichs sonnigen Süden einen unauffälligen Besuch abzustatten, läuft zunächst alles planmäßig. Die tödlichen Schüsse kommen allerdings unerwartet. Kein Wunder, schließlich ist der Ursprung die Waffe eines Teammitglieds.
Geist - Review der PAL-Version 
Ziemlich bald stellt sich aber heraus, dass der Tod erst der Anfang ist. Denn zur Realisierung des noblen Ziels die Welt zu erobern, hat Firmenchef Volks in jahrelanger wissenschaftlicher Forschung Mittel und Wege gefunden wie man Geist von Körper trennt. Gut ausgebildet, sollten folgsame Geister ohne Probleme von den höchsten Regierungschefs der Welt Besitz ergreifen und sie manipulieren können. Doch auch Volks Plan läuft alles andere als planmäßig. Denn Raimi kann seinem Gefängnis entkommen.
 
Denke positiv!
Da wäre zum Beispiel Besitzergreifen von anderen Lebensformen oder Objekten - für die einen ist es Gedankenkontrolle, für die anderen die größtmögliche Empathie. Und da Raimi weder vor Mann noch Frau halt macht, kann ihm auch niemand mehr vorwerfen, er sei nicht objektiv.
Während Raimi leblose Objekte unkompliziert besetzen kann, müssen Lebewesen zunächst verunsichert werden. Doch machen es eben gerade Objekte leicht, Warm- und Kaltblütern schnell das Fürchten zu lehren. Wenn unser körperloser Freund beispielsweise einen kritischen Blick auf den Waschraum der Damen wirft, kann er lustige Sachen mit dem Duschkopf anstellen. Die verschreckten Wesen sind ein gefundenes, aber auch notwendiges Fressen. Allzu lang hält es der Geist nämlich nicht ohne Hülle aus.
 Autor:
Martin Eiser
Testbericht
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Leserwertung:
8.7