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Fire Emblem: Path of Radiance

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 Spiel-Infos: Fire Emblem: Path of Radiance
Fire Emblem: Path of Radiance Boxart Name: Fire Emblem: Path of Radiance (PAL)
Entwickler: Intelligent Systems
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 04. November 2005
Genre: Rollenspiel - Taktik
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic II, 60Hz, GBA Connectivity
Mittlerweile dürfte jedem Zocker, der sich einigermaßen in der Industrie auskennt, das Entwicklungsstudio Intelligent Systems bekannt sein. So ist das 1st Party Studio von Nintendo unter anderem für die Advance Wars und die Fire Emblem Reihe zuständig. Beide Serien gehören ganz klar zu den Besten ihres Genres. Mit Fire Emblem: Path of Radiance bringt Nintendo nun einen Anwärter auf das beste Spiel des Jahres 2005 nach Europa. Bisher wurden leider nur zwei Teile hierzulande für den Game Boy Advance veröffentlicht, wobei Path of Radiance doch eigentlich schon der neunte Titel der Reihe ist. In diesem Test erfahrt ihr, ob das Strategie Rollenspiel an die Klasse seiner 2D-Vorgänger herankommt.

Hartes Training
Ike, der Hauptprotagonist des Spiels, wird von seinem Vater hart trainiert. Sein Traum ist es, endlich in die Söldnergruppe aufgenommen zu werden, die von Greil, seinem Vater, angeführt wird. Schließlich schafft er es und darf schon bald in seinen ersten Missionen sein Talent unter Beweis stellen. Jedoch droht Unheil im Kontinent Tellius, denn Ikes Heimat Crimea wird vom benachbarten Daein angegriffen und besetzt. Wie der Zufall so will stoßen Greils Söldner auf die Prinzessin von Crimea, die auf der Flucht vor feindlichen Soldaten war. Die Truppe beschließt ihr zu helfen und begleitet die Prinzessin ins Königreich Gallia, wo die Laguz leben. Das ist eine Rasse, die sich in Tiere verwandeln kann und deshalb gefürchtet ist. Kaum angekommen beginnt auch schon Ikes spannendes Abenteuer.
Da Fire Emblem: Path of Radiance ein Rollenspiel ist, darf natürlich eine Story nicht fehlen. Die bietet zwar verglichen mit Final Fantasy oder Xenosaga weitaus weniger Komplexität, kann aber trotzdem durchaus überzeugen. Vor allem im letzten Viertel des Spiels nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf mit ihren Wendungen, tollen Dialogen und symphatischen Charakteren.

Schachmatt
Zu Beginn des Abenteuers könnt ihr zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen. In der einfachsten Stufe steht der taktische Aspekt des Spiels leider nicht so sehr im Vordergrund, denn levelt ihr eure Gruppe ausgeglichen auf, so habt ihr nie wirkliche Schwierigkeiten und müsst nur dann resetten wenn aus Versehen ein Charakter gestorben ist. Spielt man jedoch im schwersten Modus sieht die Welt schon anders aus. Teilweise richtig schwere Missionen fordern taktisches Geschick vom Feinsten. Eine Regel gilt es bei Fire Emblem: Path of Radiance zu beachten, wenn man nicht schon nach kurzer Zeit den Game-Over Bildschirm sehen will: das Dreieckssystem der Waffen, im Prinzip eine Art Stein-Schere-Papier. Schwert ist stärker als Axt, Axt stärker als Lanze und Lanze stärker als Schwert. Für Spieler, die sich nichts merken können, hier die Entwarnung: Treten zwei Kämpfer gegeneinander an, wird in einem informativen Menü durch blinkende Pfeile gezeigt, welcher der beiden im Vorteil ist. Des Weiteren kann man auch sehen, wieviele Lebenspunkte die jeweiligen Kämpfer voneinander abziehen sowie die restlichen Statuswerte. In der Schlacht bewegt ihr euch in alter Manier rundenbasiert von Feld zu Feld und greift Gegner an. Ihr habt dabei nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, wie ihr eure Missionen schaffen wollt.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Leserwertung:
8.5