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Final Fantasy Crystal Chronicles

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Nach dem musikalischen Intro werdet ihr in eurem Dorf von eurer Familie verabschiedet und geht auf die Reise. Um an die magischen Bäume ran zu kommen, müsst ihr erstmal mit eurer Karawane per Weltkarte zu einem Dungeon reisen. Diese bereist ihr nicht in Spielgrafik, sondern wie eine Art Spielbrett. Ihr müsst die Karawane über festgelegte Pfade führen und könnt ab und zu an Abzweigungen entscheiden, wohin ihr gehen wollt. Auf der Weltkarte trefft ihr öfters auf andere Karawanen von fremden Dörfern, die euch ab und zu auch helfen. Diese kleinen Einspielungen werden in Spielgrafik dargestellt und lockern die Reise auf der etwas leblosen Landkarte etwas auf. Wenn euer Held endlich angekommen ist, müsst ihr euch erstmal durch einen mit Monstern verseuchten Level kämpfen bis ihr zum Endgegner vorstossen könnt, der den heiligen Baum bewacht. Sobald ihr auch dieses Hindernis überwunden habt, bekommt ihr den ersten Tropfen. Wenn ihr nun zwei weitere Level schafft und die drei Tropfen beisammen habt, ist das Dorf gerettet. Doch keine Angst, das Spiel ist damit nicht beendet, denn im nächsten Jahr geht es weiter, so dass ihr erneut drei Tropfen sammeln müsst. Trotz derselben Aufgabe ist Abwechslung geboten. Die verschiedenen Levels unterscheiden sich stark voneinander und die Monster sind später nur noch mit einer guten Portion Taktik zu besiegen. Jedoch ist die Welt nicht voller Dungeons, ihr könnt auch verschiedene Städte besuchen und euch dort mit diversen Items eindecken oder bessere Waffen oder andere Utensilien anfertigen lassen. Da es verschiedene Früchte gibt, ist beim Einkauf der Items auch die Wahl besonders wichtig. Je nachdem, was euer Held mag, unterscheidet sich die Heilrate. Wenn euer Held z.B. besonders auf Äpfel steht, werden diese ihm die volle Gesundheit zurückgeben, während bei Fisch nur wenig Energie aufgefüllt wird.

Final Fantasy in Stücken
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Final Fantasy Crystal Chronicles eher um ein Hack’n’Slay Spiel als ein traditionelles Rollenspiel. Das Kampfsystem ist daher eher simpel gehalten. Anfangs habt ihr vier Kommandoslots für verschiede Aktionen frei, zwei davon sind bereits für Angriff und Verteidigung belegt. Auf die freien Plätze könnt ihr Zaubersprüche oder Items ablegen. Im Spiel könnt ihr dann via Schultertasten zwischen den Aktionen umschalten und sie mit dem A Knopf ausführen. Im Laufe der Zeit bekommt ihr mehrere Plätze dazu und könnt auch verschiedene Zaubersprüche wie Feuer und Eis kombinieren um z.B. den starken Zauber Gravitas zu erhalten. Natürlich darf auch das Aufwerten eurer Eigenschaften nicht fehlen. Damit euer Held auch später noch gegen die stärkeren Monster bestehen kann, könnt ihr nach jedem beendeten Level eine eurer Eigenschaften aufwerten. Dies geht jedoch nur, wenn ihr die Dungeons nach Artefakten absucht, die euch im Level zwar unverzüglich angerechnet, am Ende bis auf eines jedoch wieder abgegeben werden müssen.

Multiplayer mit Hindernissen
Im Gegensatz zum normalen Final Fantasy, ist Crystal Chronicles auch mit mehreren Spielern spielbar. Wie im Klassiker Secret of Mana für das SNES, könnt ihr durch die Welt ziehen und zusammen gegen die Monster kämpfen. Doch bereits am Anfang machen sich die ersten Mängel bemerkbar. Um überhaupt den Mehrspieler Modus nutzen zu können, braucht jeder Spieler (auch der erste Spieler) einen Game Boy Advance (SP) und das dazugehörige GCN/GBA Link Kabel. Wenn ihr also selbst nicht mehrere GBAs und auch eure Freunde keinen besitzen, werdet ihr das Abenteuer wohl oder übel allein bestreiten müssen.
 Autor:
Gökhan Yikilmazlar
Testbericht
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Leserwertung:
7.6