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Final Fantasy Crystal Chronicles

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 Spiel-Infos: Final Fantasy Crystal Chronicles
Final Fantasy Crystal Chronicles Boxart Name: Final Fantasy Crystal Chronicles (US)
Entwickler: Square Enix
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 12. März 2004
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1 (Controller); 1-4 (GBA)
Features:
Connectivity, Progressive Scan
7 Jahre hat es gedauert bis der Streit zwischen Nintendo und Squaresoft geschlichtet wurde. Nun wurde von Square Enix neu gegründeter Spieleschmiede, The Game Designer’s Studio, ein neues Final Fantasy für Nintendos GameCube entwickelt. Zur Überraschung aller Fans handelt es sich bei dem Titel nicht um ein reinrassiges Rollenspiel, sondern eher um ein Hack’n’Slay mit einigen Rollenspielelementen. Doch ob es trotzdem mit der ursprünglichen Final Fantasy Reihe mithalten kann, erfahrt ihr im folgenden Test.

Der heilige Mana Baum
Die Welt von Final Fantasy Crystal Chronicles wird von einer gefährlichen Substanz namens Miasma bedroht. Sie existiert überall und bedroht die Einwohner der Welt. Damit die Dörfer nicht zugrunde gehen, besitzt jedes Dorf einen speziellen Kristall, der das Miasma fern hält. Der Nachteil an der ganzen Sache ist, dass der Kristall jedes Jahr gereinigt werden muss. Dazu sind drei magische Tropfen nötig, die nur bestimmte Bäume produzieren. Um an diese Tropfen ran zu kommen, schickt jedes Dorf eine Karawane mit unerschrockenen Kämpfern los, die sie mit einem speziellen Krug einsammeln. Ihr schlüpft natürlich ebenfalls in die Rolle eines jeder Krieger, die versuchen ihr Dorf vor dem Untergang zu retten. Der Krug dient nicht nur zum Aufsammeln der so genannten Myrrhe, sondern hält euch auf euren Reisen auch die giftige Substanz vom Leib, indem er einen schützenden Ring um den Protagonisten erzeugt. Leider wirkt gerade dieser Ring besonders im Multiplayer oft klaustrophobisch, da er nicht gerade viel Bewegungsfreiheit zulässt. Falls ihr alleine spielt, wird ein kleiner Mog mit Flügeln euren Krug tragen; ab zwei Spielern muss jedoch einer eurer Kameraden oder ihr selbst die Bürde auf sich nehmen. Dieser Mog fungiert allerdings nicht nur als Lasttier, denn ihr könnt mit ihm sogar Frisör spielen und ihn bemalen, waschen und ihm die Haare schneiden. Dies hat auch einen Sinn, denn im Singleplayer könnt ihr einen GBA (SP) am zweiten Controllerport benutzen, um bestimmte Informationen wie eine Karte oder die Standorte von Schätzen aufzurufen. Die Anzeigen variieren je nach Farbe des Mog.

Die Reise beginnt
Bevor ihr zu eurem Abenteuer aufbrecht, müsst ihr erstmal euren Helden entwerfen. Denn anders als in den bisherigen Final Fantasy Teilen müsst ihr euch nicht mit einem vorgefertigten Helden zufrieden geben, sondern könnt selbst über Aussehen, Rasse und Beruf entscheiden. Besonders die Auswahl zwischen den vier Rassen macht einen großen Unterschied, da jede Rasse ihre Vor- und Nachteile hat. Diese bestimmen den Wert eurer Angriff- und Verteidigungsstärke, sowie auch die Kenntnisse der Magie oder was euer Held gern isst, dazu aber später mehr. Sobald euer Charakter bereit ist und ihr eurem Heimatdorf einen Namen gegeben habt, geht das Abenteuer auch gleich los.
 Autor:
Gökhan Yikilmazlar
Testbericht
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Leserwertung:
7.6