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Donkey Konga

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 Spiel-Infos: Donkey Konga
Donkey Konga Boxart Name: Donkey Konga ()
Entwickler: Namco
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 15. Oktober 2004
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1-4
Features:
DK Bongos
Eine kleine Kamera sorgt für eine ganz besondere Massenbewegung. Nicht nur die Körpermasse der breiten Masse gerät in Bewegung, nein, das Ganze macht auch noch Spaß. Sony hat mit EyeToy im letzten Jahr den Knaller des Jahres gelandet. Ein Spiel, das jeder spielen kann – ohne komplizierten Controller. Nintendo, die eigentlich die „neue Dimension von Spaß“ für sich verbuchen wollten, hatten nun natürlich ein Problem. Eine Lösung musste her und zwar schnell! Ein Kameraspiel wäre zu offensichtlich kopiert, eine Wiederholung des Erfolgs fragwürdig. Und auch mit dem Singen ist das im Westen so eine Sache. Eigentlich bräuchte man sowieso eine Idee, die weniger peinlich für den Spieler ist und somit ohne Umschweife die Herzen der Fans erobern kann.

Pseudo-Innovation

Tatsächlich kam BigN eine geniale Idee: Trommeln, in Japan dank Namco schon mit treuer Fangemeinde, scheint ideal. Mit einem Schwung bekannter Songs und ganz viel Nostalgie durch Nintendo-Klassiker sollte ein Erfolg sicher sein – erst recht, wenn man in die Entertainmentbresche von Mitbewerber Sony schlägt. Und so wurde, gepaart mit einer passenden Franchise, Donkey Konga schnell Realität. Eine Bongo mit zwei Trommelfeldern und Geräuschsensor liefert die alternativen Eingabeoptionen links, rechts, beide oder eben Klatschen. Letzteres wird von Nintendo empfohlen, wenn auch die Stücke nicht immer so gestrickt sind, dass es Sinn macht, tatsächlich die Hände zusammenzuschlagen. Zum Glück erkennt der Sensor auch Geräusche anderer Form als gültig an und so pfeift der eine oder tippt der andere gegen die Bongos.
Schnell ist man gefangen von diesem neuem, scheinbar frischem Spiel. Berücksichtigt man jedoch die Titel, die es einfach nur nie über den großen Teich geschafft haben, ist Nintendo zwar nicht mehr innovativ, aber wenigstens bieten sie PAL-Spielern erstmals die Chance, in den Genuss dieser Spielform zu kommen.

Der Frust an der Lust
Kaum hat man das Spiel eingelegt, laden einem die lockeren Karibikbeats zum loslegen ein. Also schnell auf zum „Straßenkonzert“! Unter den drei Schwierigkeitsgraden wählt man zwischen Primat, Schimpanse und Gorilla zunächst den leichteren aus. Nach nur wenigen Sekunden ziehen sich die Mundwinkel nach oben und auch die eine oder andere Hüfte wird bei Songs wie „Loco-Motion“, „Super Mario Bros. Theme“ oder „Tubthumbing“ in Bewegung geraten. Man wippt im Takt der Musik, klatscht und trommelt.
 Autor:
Martin Eiser
Testbericht
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Leserwertung:
8.4