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Die Hard: Vendetta

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 Spiel-Infos: Die Hard: Vendetta
Die Hard: Vendetta Boxart Name: Die Hard: Vendetta (PAL)
Entwickler: Bits Studios
Publisher: Vivendi Universal Games
Erhältlich seit: 15. November 2002
Genre: Shooter
Spieler: 1
Features:
60Hz Modus

Würde es einen Preis für den Polizisten mit dem meisten Pech geben, gäbe es nur einen Menschen der ihn verdient: John McClane. Der liebenswerte Cop der immer und überall zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Dreimal durfte sich Bruce Willis alias John McClane schon in den Kinofilmen mit den übelsten Schurken die es gibt rumschlagen. Mit Die Hard Vendetta erscheint nun der inoffizielle vierte Teil der Serie, und ihr könnt diesmal selbst als John McClane in das Spielgeschehen eingreifen, welches sich leider nur auf einen Einspielermodus bezieht, da das Spiel keinen Mulitplayer besitzt.

Jippie-Ja-Jey-Schweinebacke!
John McClane, seines Zeichens Polizist aus Leidenschaft, hat ein großes Problem: Egal was er macht oder wo er sich auch immer befindet, er hat immer das Pech irgendwelchen Terroristen über den Weg zu laufen. Auch in diesem Spiel ist das nicht anders. Dabei fängt es ganz harmlos mit einer Kunstausstellung, die sich John im Fernsehen ansieht, an. Hier wird dem Museum von niemand anderem als Piet Gruber, dem Sohn von Jack Gruber, dem John im ersten Teil der 'Die Hard'-Serie das Handwerk legte, ein gestohlenes Gemälde zurückgegeben. Diese Gelegenheit nutzen ein paar Terroristen um im Museum eine Reihe wertvoller Gemälde zu stehlen und McClanes Tochter Lucy, welche nun ebenfalls bei der Polizei arbeitet, neben einigen anderen Personen als Geisel zu nehmen. Natürlich wäre John ein schlechter Vater, würde er hier nicht selber eingreifen um den Gangstern das Handwerk zu legen und seine Tochter zu befreien.

Von hier an dürft ihr nun selbst Hand an die Waffe legen, was bei dieser gelungenen Steuerung kein Problem ist. Mit dem Analog-Stick steuert ihr John vor- bzw. seitwärts. Mit dem C-Stick könnt ihr Zielen während ihr wie gewohnt mit R schießen könnt. Mit L könnt ihr manuell zielen, was nicht so einfach ist, da ihr das Fadenkreuz nämlich mit dem C-Stick lenkt, das dann beim Drücken der R-Taste schon verrutschen kann. Der Z-Trigger ist für das manuelle Nachladen da. Mit X könnt ihr euch hinhocken, oder sogar ganz auf den Boden legen, wobei ihr mit dem Y-Button springen könnt. Aber der wohl wichtigste Knopf ist der B-Button, denn mit diesem könnt ihr in den Tarn-Modus wechseln. Mit dem Tarn-Modus ist es möglich sich leise und geräuschlos an Wachen ran oder vorbei zu schleichen. Unumgänglich ist das Schleichen, wenn Geiseln in der Nähe sind. Bemerken die Terroristen nämlich John, werden die Geiseln auf der Stelle erschossen. Der A-Button ist schlussendlich die Multifunktionstaste im Spiel und dient zum Türen öffnen, sprechen mit anderen Charakteren oder, und das ist sehr wichtig, zum Ergreifen von Gegnern. Denn anders als in den meisten Shootern sollte man bei 'Die Hard' auch mal Verhandlungen aufnehmen. Diese Verhandlungen bestehen zwar meistens nur aus dem Ergreifen eines Terrorgruppenchefs, um seine Kollegen davon zu überzeugen die Waffen fallen zu lassen und sich zu ergeben, aber es ist eine willkommene Abwechslung zu den meisten anderen Shootern. Und sollte man mal nicht den Chef erwischen, kann es gut sein, dass man trotz lebendem Schutzschild unter Feuer gerät. Leider wurde diese innovative Idee nicht konsequent genug umgesetzt. Es ist meistens ohne weiteres möglich, ebenso durch sinnloses Geballer ans Ziel zu kommen.

 Autor:
Rene Leckband
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
5.7