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Def Jam: Fight for NY

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 Spiel-Infos: Def Jam: Fight for NY
Def Jam: Fight for NY Boxart Name: Def Jam: Fight for NY ()
Entwickler: Electronic Arts
Publisher:
Erhältlich seit: 30. September 2004
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-4
Features:
Dolby Pro Logic II
Was haben Hip Hop und brutale Straßenschlägereien gemeinsam? Viel, wenn es nach Electronic Arts neustem Prügelfest geht. Wurde im Vorgänger noch artig zwischen den Ringseilen gekloppt, geht es diesmal raus auf die Straße, in schmutzige Hinterhöfe, finstere Spelunken, selten aber auch in einen klassischen Kampfring. Diesmal nicht nur aus Jux und Dollerei; New Yorks nächtliche Seite will erobert werden, und da geht's nicht zimperlich zu, wie ihr euch denken könnt. Zumal sich hier die eine oder andere Rap- und Hip Hop Größe (u.a. Ludacris, Ice-T, Flava Flav) die Ehre gibt.
 
Die Gang ist deine Familie
EA war so nett, und hat dem Titel einen schmucken Karrieremodus spendiert. Zuerst werdet ihr dazu eingeladen, ein Alter Ego zu kreieren. Kopfform, Gesicht, Haar-und Bartwuchs sowie Statur können nach Belieben variiert werden. Schnell noch einen von fünf Kampfstilen gewählt und schon geht's rein in die Action. Rivalisierende Gangs liefern sich illegale Gefechte à la Fight Club, das Business boomt, und nur wer die erfolgreichsten Prügelknaben in seiner Clique hat, darf sich mit Fug und Recht als King in der Szene betrachten. Nachdem ihr in einer kurzen Introsequenz den Boss einer dieser Gangs davor bewahrt habt, die Welt fortan hinter schwedischen Gardinen betrachten zu müssen, werdet ihr erstmal als Neuling in die Gruppe aufgenommen. Um euch in der Ganghierachie nach oben zu arbeiten und den Respekt eurer Kumpanen sowie Gegner zu verdienen, führt kein Weg an beinharten Auseinandersetzungen und zünftigen Prügelorgien vorbei. Die jeweiligen Lokalmatadore wollen geschlagen werden, und diverse Turniere laden dazu ein, mehr Kampfpraxis zu erwerben.
 
Fight your way
Nach einem sehr kurz gehaltenen Tutorial, in dem die Basics der Steuerung vorgezeigt werden, dürft ihr euch schon mit den ersten Kontrahenten messen. Für jeden Sieg gibt's Bares, sowie Fähigkeitspunkte. Die Kohle könnt ihr in einschlägigen Shops verprassen. Da könnt ihr euch zum Beispiel neu einkleiden, euch beim Barbier einen neuen Haarschnitt oder Bart verpassen lassen, euren Körper mit dem einen oder anderen Tattoo verzieren oder beim Juwelier sündhaft teure Klunker erwerben. Man gönnt sich ja sonst nichts. Dabei handelt es sich übrigens nicht nur um bloß schmuckvollen Tand, ein markiges Äußeres erhöht euer Image in der Szene und sorgt dafür, dass euch das Publikum wohlgesonnen ist. Was das bringt, erfahrt ihr etwas später. Die erwähnten Fähigkeitspunkte investiert ihr in der Trainingshalle. Dort könnt ihr die Charakterattribute verbessern, bis zu zwei zusätzliche Kampfstile erlernen sowie neue Special Moves zu eurem Repertoire hinzufügen. Zwischen den Kämpfen spinnen dramatische Zwischensequenzen via in-game Grafik die Story weiter. Zwischendurch gibt's auch kleine Events und Gags, so dürft ihr euch zum Beispiel eine Freundin aussuchen und mit ihr einen klassischen Catfight mit einer Nebenbuhlerin ausfechten. Als Bindeglied gibt's zwischen den Kämpfen per SMS und Voicemail aufmunternde oder einschüchternde Kommentare von Freund bzw. Feind. Alle im Storymodus freigespielten Charaktere, Arenen und Spielmodi stehen fortan auch im Hauptmenü zur Auswahl, wenn man mal eine Runde für Zwischendurch riskieren will.
 
Kick it like Beckham
Das Kampfsystem gestaltet sich wie beim Vorgänger relativ unkompliziert und eingängig, selbst Fans diverser alter N64 Wrestlingtitel wie z.B. WCW vs. NWO Revenge (für die sich Aki Entertainment ebenfalls  verantwortlich zeigte), fühlen sich recht schnell heimisch.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.5