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Crazy Taxi

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 Spiel-Infos: Crazy Taxi
Crazy Taxi Boxart Name: Crazy Taxi (PAL)
Entwickler: Acclaim Entertainment
Publisher: Acclaim
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Racer - Arcade
Spieler: 1
Features:
60Hz-Modus

Vor einigen Jahren wurde ein Spiel zum Kult. Als Crazy Taxi damals auf Segas Dreamcast Konsole erschienen ist, fand es sofort viele Anhänger, die Stunden mit dem Titel verbrachten. Zum Launch des GameCubes ist nun ebenfalls ein Crazy Taxi Teil erschienen und siehe da, es ist nicht Teil 2 und schon gar nicht Teil 3...

DreamCube?
Wer einmal Hand an den Dreamcast-Titel "Crazy Taxi" gelegt hat, der wird mit der GameCube Version des Spiels sofort zurecht kommen, denn es handelt sich tatsächlich um eine glatte 1:1 Umsetzung des etwa drei Jahre alten Spiels. Für all diejenigen, die noch nichts von Crazy Taxi gehört haben, eine kurze Einführung in das Spielprinzip: Der Spieler übernimmt die Rolle eines ein wenig durchgeknallten Taxifahrers. Als solcher ist es natürlich die Aufgabe, Fahrgäste aufzusammeln und so schnell wie möglich an ihr Ziel zu bringen. Da Crazy Taxi aber einem Arcade Automaten abstammt, geschieht das auf einem nicht sehr gesitteten Weg, sondern eher mit der Brechstange. Zu Beginn des Spiels hat man die Wahl zwischen dem Original-, dem Arcade- und dem Crazy Box Modus. Original und Arcade unterscheiden sich aber "nur" in dem Punkt, dass in zwei unterschiedlichen Städten gefahren wird. Eine stammt aus der Automatenversion während die zweite extra für die Heimvariante erstellt wurde. Hat man sich für Arcade oder Original entschieden, hat man noch die Wahl zu treffen, ob man nach den Arcade-Regeln fahren oder einen 3- bzw. 5- oder 10-Minuten Run absolvieren möchte. Entscheidet man sich für die Arcade Regeln, sitzt einem ein wesentlich härteres Zeitlimit im Nacken, welches aber durch das Einsammeln und Abliefern von Kunden wieder aufgebaut werden kann. Vor dem Einstieg ins Spiel ist dann nur noch die Wahl zwischen den vier Fahrern Axel, Gena, B.D. Joe und Gus zu treffen, welche auch alle mit einem anderen Vehikel ausgestattet sind.

Passanten jagen macht Spaß
Wie bereits erwähnt, gestaltet sich der gesamte Spielablauf sehr unrealistisch, was auch einen großen Teil des Funs im Spiel ausmacht. Auf den Straßen der beiden wirklich großen Städte laufen Scharen von Leuten umher, wovon einige natürlich auf ein Taxi warten. Diese Leute werden mit einem Zeichen gekennzeichnet, welches einem auch gleich anzeigt, wie weit die jeweilige Person gebracht werden möchte. Hält man nun im um den Fahrgast angezeigten Kreis, springt selbiger sogleich in den Wagen und teilt einem lautstark mit, wohin denn die Reise gehen soll. Natürlich muss man nicht den Standort aller Gebäude auswendig kennen, denn sobald jemand auf dem Rücksitz des gelben Cabriolets Platz genommen hat, wird dem Spieler mit Hilfe eines Pfeils die ungefähre Richtung angezeigt, in die man zu fahren hat. Auf der Fahrt dorthin geht es meist sehr holprig zu: Schanzen laden zum in die Luft gehen ein, Laster werden einfach so aus dem Weg geschoben, Passanten über den Bürgersteig gejagt (nein, man kann sie nicht überfahren!) und auch die feuchten Tiefen eines Sees oder ähnlichem scheinen weder Fahrgast noch Karosserie etwas auszumachen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0