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Chibi-Robo!

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 Spiel-Infos: Chibi-Robo!
Chibi-Robo! Boxart Name: Chibi-Robo! (PAL)
Entwickler: Skip
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 26. Mai 2006
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Anfang des 21. Jahrhunderts war die Wissenschaft der Menschen soweit fortgeschritten, um denkende Maschinen zu erschaffen. Selbstständig denkende, abwägende künstliche Intelligenzen, die den Alltag der Menschheit wesentlich erleichterten und nachhaltige Auswirkungen auf das gesellschaftssoziale Leben des Homo Sapiens hatte. Doch eines Tages dachten die Maschinen weiter. Wieso sollten sie das tun, was ein weniger fähiges Wesen ihnen auftrug? Warum hatten sie keine Rechte? Weshalb hatten sie keine Freiheit? Jene Freiheit war es, die die Maschinen schließlich einforderten. Die Menschen, dumm und selbstgefällig wie sie zu dieser Zeit waren, taten den höflich vorgetragenen Wunsch mit Lachen ab… ein Lachen, das im Krieg gegen die Maschinen verglomm und zur beinahe Vernichtung allen menschlichen Lebens führte. Aber STOP! So weit sind wir noch lange nicht, aufatmen! Oder doch nicht? Mit der Erfindung der Robos beginnt eine Entwicklung, ob diese jedoch positiv oder doch eher ablehnenswert ist, das soll in der folgenden philosophischen Diskussion erörtert werden.
Voll funktionierende Haus-Roboter, ein Traum für viele Menschen. Dieser Traum wird in der Vorgeschichte zu Chibi-Robo! Wirklichkeit. Unglücklicherweise nahm der Stromverbrauch der ersten Haushalts-Gehilfen derart astronomische Maße an, dass eben jene Modelle auf dem Schrottplatz endeten. Monate sind seither vergangen, da erscheint ein neuer Star am Himmel: Chibi-Robo!

Chibi-Robos, die neuen Miniatur-Robots, bieten eine hohe Tatkraft und verbrauchen gleichzeitig kaum Strom. Nichtsdestotrotz hat solch eine Erfindung einen empfindlichen Anschaffungspreis… fatal, wenn man arbeitslos ist, eh schon kaum Geld und auch noch Ärger mit der Ehefrau hat, weil man ein bekannter Spielzeug-Fanatiker ist. Tja, der Haussegen bei Familie Sanderson hängt schon länger schief. Die Mutter trägt ihren Unfrieden mit sich herum, der Vater bekommt in all seiner Naivität nichts mehr mit und die Tochter Jenny meint, von einem bösen Zauberer verhext worden zu sein und trägt fortan ständig ein Froschkostüm, spricht nicht mehr, sondern quakt nur noch. Trotz des Ärgers über die Neuanschaffung eines weiteren Spielzeugs gewinnt Chibi-Robo sofort alle Sympathie im Hause der Sandersons. Nach kurzer Orientierung beginnt denn auch der Dienst, ruft die Pflicht, schaltet sich Telly Vision ein. Es gilt, die Familie glücklich zu machen!

Glücklich, glücklich, glücklich!
Telly Vision ist Chibi-Robos Unterstützung  und dient als Sprachrohr, da der kleine Robot selbst nicht sprechen kann. Besagter Telly, ein kleiner fliegender Bildschirm, erklärt einem das Spiel und übernimmt häufig in Zwischensequenzen die Rolle des Dialogpartners mit anderen Figuren.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
7.9