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Burnout

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Roadster oder doch lieber Mini?
Zu Beginn des Spiels stehen einem übrigens glücklicherweise nicht gleich alle Fahrzeuge zur Verfügung. Es sind nur fünf, mit denen man sich zunächst ins Rennen stürzen kann. Im Laufe einer Meisterschaft wird im Spezial-Menü (und das hat nichts mit Essen zu tun) der Duell Modus freigeschaltet. Hier wird man mit einem Auto nach Wahl auf eine vorgegeben Strecke geschickt, auf der man gegen einen einzigen Gegner antritt, der aber in der Regel über das bessere Auto verfügt. Um dieses Auto geht es nämlich. Gewinnt man das direkte Duell gegen den anderen Fahrer, steht ab sofort das gegnerische Auto im Auswahlmenü zur Verfügung. Insgesamt gibt es vier Duelle und somit vier weitere Fahrzeuge frei zu schalten. Der Fuhrpark besteht übrigens nicht nur aus aufgemotzten Sportwagen. Selbst Kleinwagen oder schwerfällige Trucks können angewählt werden. Noch ungewöhnlicher wird es aber mit den versteckten Vehikeln... Die Fahrzeuge unterscheiden sich noch in mehrere Klassen, von leicht bis schwer. Während der Kleinwagen also noch sehr leicht auf der Strecke zu halten dafür aber nicht sonderlich schnell ist, bricht der rasante Sportwagen schon mal etwas schneller aus, lässt aber auf gerader Strecke die Konkurrenz leichter hinter sich. Es ist aber mit jedem Wagen möglich, die Meisterschaft erfolgreich zu beenden.

Training für Unfähige
Als Training unter Wettbewerbsbedingungen könnte man das Einzelrennen bezeichnen. Hier kann man auf jeder in der Meisterschaft freigeschalteten Strecke gegen die drei bekannten Kontrahenten fahren, wobei einem auch wieder das Zeitlimit im Nacken sitzt. Dieser Modus eignet sich am besten, um schwierige Streckenverläufe zu erlernen.
Ebenfalls zum Üben dient das Zeitfahren. Hier wird freundlicherweise auf Computergegner verzichtet und des Spielers einziger Feind sind Zeit und eigene Unfähigkeit. Nach einem Rennen hat man dann auch noch die Möglichkeit, nochmals gegen den eigenen Geist zu fahren, der aber leider nicht abzuspeichern ist. Allerdings ist das Einzelrennen wesentlich besser zum Trainieren geeignet, da dort wie gesagt auch wie in der Meisterschaft gefahren wird.

Wirst du's überleben?
Wie bereits erwähnt wird im Laufe des Spiels noch das Spezial-Menü freigeschaltet, in dem neben dem Duell auch der Überlebensmodus erspielt werden kann. Dieser ist quasi die Widerspiegelung des echten Lebens. Hier scheint zunächst alles wie bei einem Einzelrennen ohne Gegner. Man kurvt durch den Straßenverkehr - gehetzt von einem Zeitlimit. Allerdings ist hier ein Unfall tödlich. Fährt man auf ein anderes Vehikel auf oder fährt gegen eine Leitplanke ist das Spiel vorbei. Besonders schwer ist dies auf Strecken, wo man durch einen Tunnel gezwungen wird. Durch die hohe Geschwindigkeit und die recht spärliche Beleuchtung sieht man im Tunnel erst sehr spät herannahende Fahrzeuge und baut daher dort meist einen Unfall, der das Spiel beendet. In diesem Modus verbringen nur ganz nervenstarke viel Zeit, die auch die Geduld und den Ehrgeiz haben, eine Runde ohne Unfall zu überstehen. Für alle anderen, die eher auf schnelle, actionreiche Rennen stehen, ist dieser Modus, der auch eher als Zugabe zu sehen ist, nichts.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.3