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Burnout

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Grand-Prix im Stadtverkehr
Hauptbestandteil des Spiels ist der Meisterschaftsmodus. Hier gibt es mehrere Grand-Prixs - bestehend aus je drei Rennen. Dem Spieler gegenüber stehen drei Kontrahenten, die es innerhalb der drei Runden auf einer Strecke zu besiegen gilt. Bei jedem Rennen ist nämlich eine bestimmte Endposition von Nöten, um zur nächsten Strecke zu gelangen. Erreicht man dieses vorgegebene Ziel aber nicht, hat man die vorherige Runde zu wiederholen. Hierzu stehen einem drei Credits zu Verfügung. Hat man alle in Anspruch genommen und kommt dennoch nicht weiter, heißt es von vorne anfangen. Dies kann manchmal zu frustrierenden Momenten führen. Liegt einem nämlich eine bestimmte Strecke nicht, muss aber erster werden, um weiter zu kommen, hängt man an einer solchen Stelle häufig für längere Zeit fest. Besonders ärgerlich ist das, da die Grand-Prixs nacheinander freigeschaltet werden müssen. Man kann also nicht einfach erst mal an anderer Stelle weitermachen, sondern muss dieses Rennen meistern. Neben den normalen Strecken gibt es auch noch Marathonstrecken, die in der Meisterschaft durchfahren werden müssen. Hier gehen mehrere Streckenabschnitte verschiedener Verläufe fließend ineinander über, was die Sache nicht gerade leichter macht.

Er spürte die Zeit im Nacken...
Gehetzt wird man übrigens auf jeder Strecke noch von einem strengen Zeitlimit. Ständig tickt die Uhr hinunter und jagt einen noch mehr durch das Rennen. Aufgefrischt werden kann das Zeitkontingent aber an mehreren Checkpoints, die wie immer über die Strecke verteilt sind. Frustmomente gibt es aber auch hier zu vermelden. Oder wen würde es nicht stören, den Checkpoint nicht im Zeitlimit zu erreichen, obwohl man schon seit längerem einsam und allein an der Spitze voranfährt? Wobei einsam und allein eher selten vorkommt. Denn zwar kann man die Kontrahenten auch ohne Boost meist leicht einholen und an ihnen vorbeiziehen, aber abschütteln wird man sie nicht können. Auch wenn es einem mal gelingt, beispielsweise drei Burnouts hinzubekommen, klebt einem meist noch ein Gegner am Heck. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass einem dies nicht wirklich unfair vorkommt, da man selber ja auch die Chance hat, sie wieder einzuholen. So gesehen sind die Burnouts weniger dazu da, die Konkurrenz weit hinter sich zu lassen, als den nächsten Checkpoint pünktlich zu erreichen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.3